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Straelen
Straelener Grüne zu Besuch bei den Bienen

Straelen. Beim 13. Stadtspaziergang waren GO/Grüne aus Straelen zu Besuch bei den Bienen von Monika Hertel an der Paesmühle. Dort stehen die Völker der Vorsitzenden des Nabu-Kreisverbandes Kleve auf einer naturnahen Streuobstwiese. Obwohl die Biene in unseren Gärten so präsent ist, wissen viele doch relativ wenig über ihre faszinierende Welt. Früher wurden zum Beispiel Löcher in Baumstämme gebohrt in der Hoffnung, dass dort Bienen einziehen. Heute kann nahezu jeder mit Hilfe von Holz- oder Styroporbauten, dem passenden Zubehör und fachkundiger Unterstützung zum Imker werden. Doch auch, wenn die Tiere wissen, was zu tun ist, bleibt die regelmäßige Pflege der Stöcke wichtig. Das größte Problem für die Biene ist die Varroamilbe, die aus Asien eingeschleppt wurde und ganze Völker vernichten kann. Eine weitere Gefahr geht von der Wachsmotte aus, die ihre Larven in die Waben legt, die später dort erheblichen Schaden anrichten. Auch die Veränderung ihrer Umwelt macht den Tieren zu schaffen. Der Einsatz von Pestiziden, vor allem der Neonicotinoide, steht im Verdacht, die Tiere erheblich in ihrem Orientierungssinn zu schädigen, womit sie zum Verhungern verurteilt sind.

Um hier gegenzusteuern, kann laut Grünen einiges getan werden. Vor allem die mangelnde Artenvielfalt der Pflanzen erschwert die kontinuierliche Nahrungsbeschaffung für die fleißigen Tiere. Mehr Blühstreifen an Feldrändern sind ein einfaches, aber effizientes Mittel. An zahlreichen Gräben werden beide Seiten gemäht. Nötig sei dies oft nicht, und es vernichte die Lebensgrundlage für zahlreiche Wildtiere. Auch die nachhaltige und kluge Pflege von Streuobstwiesen komme oft zu kurz.

Hier reiche es schon, etwas später und seltener zu mähen, um die Attraktivität für Bienen wesentlich zu verbessern.

Quelle: RP
 
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