| 18.46 Uhr

Straelen
Straelener Narren feiern das Wetter weg

Fotos: Von wilden Tieren bis zu "Cyper Jecken"
Fotos: Von wilden Tieren bis zu "Cyper Jecken" FOTO: Gerhard Seybert
Straelen. Regentropfen? Kalter Wind? Wer schon mal in der Blumenstadt beim Zug mitgefeiert hat, weiß, dass die Narren dort sich die Laune nicht vermiesen lassen. So auch am Sonntag. Von wilden Tieren bis zu "Cyper Jecken" war alles auf den Beinen. Von Margret Linssen

"Aller Segen kommt von oben." Das dachte sich wahrscheinlich auch Petrus am gestrigen Sonntag in Straelen und ließ es leicht tröpfeln. Wassertropfen, Bonbons, Schokolade und Blumen regneten auf die Jecken nieder, die mit beharrlichem "Helau" danach verlangten. Da ließ sich Prinz Mirko I. nicht lange bitten. Er, seine Frau Heike und sein Sohn Maurice strahlten den trüben Himmel weg und ließen es Blumen und Süßigkeiten vom Prinzenwagen regnen.

99 Wagen, Musikkapellen und Fußgruppen zogen durch die Straßen. Fast drängte sich dem Betrachter die Meinung auf, wilde Tiere seien in die Freiheit entlassen worden. Es bevölkerten Bären und Tiger, Füchse und gestiefelte Kater die Straßen. Die "Party Safari" hatte einen eigenen Zoo dabei. Sogar einige "Bolienchen" hatten sich unter die Narren gemischt. Der Wagen der Fußgruppe nahm als einziger Boforst wegen seiner "Steuerflucht" aufs Korn. Auf närrische Seereise war auch die Nachbarschaft Kuhpoort gegangen. Auch die "Aida" war mit dabei. "Ab ins ewige Eis" wollten die Eisbären der Bunten (Familien-)Bande. Die "verrückten Hutmacher" versetzten die Zuschauer in vergangene Zeiten. Ebenso wie die Kreuzritter, die mit ihrem Schiff mächtig Fahrt aufgenommen hatten. Natürlich gab es auch futuristische Wesen, die sich im närrischen Lindwurm tummelten. Die "Cyber Jecke" waren so perfekt verkleidet und geschminkt, dass sie nur schwerlich erkennbar waren.

Einen besonderen "Job" wollte das Straelener Dreigestirn übernehmen. Bürgermeister Hans-Josef Linssen und seine Stellvertreter Monika Lemmen und Heiner Bons wollten dem Prinzen helfen und hatten sich als Stadtarbeiter verkleidet. Begleitet wurden die Wagen und Fußgruppen übrigens wie immer durch Musikkapellen, die aus den Nachbargemeinden und den Niederlanden kommen und seit vielen Jahren am Zug teilnehmen.

Quelle: RP
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