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Wachtendonk
Tiefbau für Glasfaser startet bald

Wachtendonk. Der Tiefbau für das Glasfaserprojekt in Wachtendonk Ost startet. Voraussichtlich soll in der kommenden Woche die Hauptverteilstation aufgestellt werden. Ausgehend von diesem Standort werden dann sukzessive zunächst die Leerrohre in die Straßen eingebracht. Sobald die Leerrohre verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. Bei dieser Technik "schwebt" die Glasfaser auf einem Luftpolster durch das Leerrohr.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser weist darauf hin, dass es für die Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung provisorisch zu schließen, da diese gegebenenfalls ein weiteres Mal aufgenommen werden müssen. Erst nach Abschluss aller Arbeiten werden diese Bereiche verdichtet und geschlossen. Die Gemeinde kontrolliert und dokumentiert im Vorfeld jeden Ausbaubereich, und am Ende gibt es eine Abnahme durch die Gemeinde.

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser betont erneut, dass der Ausbau für alle Haushalte erfolgt. Auch für diejenigen, die keinen Vertrag abgeschlossen haben, wird in der Straße ein Anschluss vorbereitet. Bei Mehrfamilienhäusern werden Anschlüsse für alle Parteien, in der Regel im Hauskeller oder -wirtschaftsraum, vorgesehen, solange mindestens eine Partei einen Anschluss beauftragt hat. Hat das niemand getan, werden auch diese Anschlüsse lediglich in der Straße vorbereitet und keine Arbeiten auf dem Grundstück vorgenommen.

Die Bewohner eines Ausbaubereichs werden am jeweiligen Wochenende vor Baubeginn informiert.

Die Deutsche Glasfaser hat für die Zeit der Tiefbauarbeiten ein Baubüro am Webermarkt 7 in Kerken eingerichtet. Bürger, die Fragen zum Baufortschritt haben, können sich dort informieren. Auch, wer noch einen Vertrag abschließen möchte, kann sich im Baubüro beraten lassen - während der Bauphase gibt es noch finanzielle Vorteile.

Quelle: RP
 
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