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Issum
Trainings-Krankenhaus bei Ophardt

Issum: Trainings-Krankenhaus bei Ophardt
Geschäftsführerin Kristina Ophardt im neuen Trainingszentrum des Unternehmens. Auf mehr als 500 Quadratmetern geht es an der Lindenau um die Hygiene. FOTO: Seybert
Issum. Bei der Issumer Firma für Hygiene-Technik können sich die Kunden anschaulich informieren, wie die unterschiedlichen Geräte in einem Hospital sinnvoll angebracht werden können. Maßnahmen gegen die Gefahr von Krankenhaus-Keimen. Von Stefan Kriegel

Die Gemeinde Issum besitzt schon lange kein eigenes Krankenhaus mehr. Doch ab Mitte Oktober wird es wenigstens einige moderne Krankenhauszimmer in einem Modell-Krankenhaus im heimischen Gewerbegebiet geben. Die Firma Ophardt, mit 500 Mitarbeitern weltweit und rund 110 Mitarbeitern am Niederrhein einer der größten Arbeitgeber im Altbierdorf, baute an der Adresse Lindenau 27 eine ehemalige Fertigungshalle in den so genannten "Compliance Campus - Zentrum für Handhygiene" um.

Geschäftsführerin Kristina Ophardt und Marketingchef Markus Hochkirchen ließen es sich nicht nehmen, bereits gut eine Woche vor der offiziellen Eröffnung des Modell-Krankenhauses die neue Einrichtung schon einmal vorzustellen. Der Duft von frischem Holz und Farbe macht dem Besucher deutlich, wie neu dort noch alles ist. Der helle Eingangsbereich wirkt bereits wie das Foyer eines Krankenhauses. Auf einem großen Flachbildschirm erhalten die Gäste die ersten wichtigen Informationen. Schon an dem freundlich gestalteten Empfang stehen die ersten Modelle von Spendersystemen.

"Wir haben auf mehr als 500 Quadratmetern diesen Compliance Campus geschaffen. Als Trainings-Hauptquartier dient er für Schulungen im Bereich der medizinischen Händehygiene und bietet außerdem Räume für Produktpräsentationen auf dem neuesten technischen Stand", erklärt die Geschäftsführerin. Während sich die Schulungsräume im ersten Obergeschoss befinden, liegen die Demonstrationsräume ebenerdig.

Dort fällt der Blick beispielsweise in geräumige Krankenzimmer. Die Ophardt-Mitarbeiter zeigen, wie die Hygiene-Geräte in unterschiedlicher Art und Weise an modernen Krankenbetten angebracht werden können. Hier kommt kaum noch ein Arzt, ein Mitglied des Pflegepersonals oder auch ein Besucher daran vorbei, sich die Hände regelmäßig fachgerecht zu reinigen. Oft sind die Spendersysteme berührungslos zu bedienen, was die Nutzung erheblich vereinfacht. Signalfarben im grellen Rot erinnern an das Desinfizieren der Hände.

Weiter den Krankenhausflur entlang trifft der Besucher noch auf verschiedene Arbeitsräume, aber zum Beispiel auch noch auf einen Vorbereitungsraum für Pfleger und Ärzte im Operationsbereich. "Auch hier stehen Geräte, die mit und ohne Berührungen bedient werden können", erklärt Kristina Ophardt. Als verschiedene Möglichkeiten werden auch unterschiedliche Halterungslösungen für die Spender gezeigt.

Der Campus orientiert sich so in seiner Aufteilung und Ausstattung eng an modernen Behandlungs- und Patientenräume in Kliniken. Folgende Bereiche ermöglichen eine praxisnahe Produktpräsentation: Intensivmedizin, Ambulanz, OP-Bereich, Patientenzimmer und Bäder sowie Rein-Raum und Unrein-Bereich.

Insgesamt lebt der Campus, wie der Name schon sagt, als Ort der Begegnung vom Dialog mit Hygienefachkräften, Krankenschwestern und Pflegern, Ärzten und allen professionell im Hygienebereich Tätigen. Geplant sind dort Veranstaltungen, Schulungen und Fortbildungen, die den Erfahrungsaustausch fördern und praxisorientierte Anregungen zu Verbesserung der Hände-Hygiene in Gesundheitseinrichtungen bieten.

Wer sich für solche Angebote interessiert, kann sich an Claudia Tietze-Lange unter Telefon 02835 18460 wenden.

Quelle: RP
 
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