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Geldern
Troubadour der Kultur Syriens

Geldern. Der Syrer Ibrahim Keivo kommt in der Reihe "Klangkosmos Weltmusik in NRW" am Donnerstag, 27. Oktober, 20 Uhr, in die Paterskirche Kempen. Ibrahim Keivo (Gesang, Tar, Saz, Baglama, Kamanche, Rabab, Oud) wurde 1966 als Sohn einer armenischen Familie in einem yesidisch-kurdischen Dorf in Nord-Syrien geboren, einer Region im Dreiländereck Türkei-Syrien-Irak. In dieser Kulturlandschaft mit ihrer reichen Vergangenheit kam er mit vielen verschiedenen Traditionen in Kontakt, etwa der yesidischen Kultur, dem orthodoxen Christentum oder der Kultur der Beduinen, die ihn besonders inspirierte.

Er lernte das Spiel auf der Buzok (einer Langhalslaute) und studierte am Konservatorium in Aleppo, wo ihn der Komponist und Musikwissenschaftler Nouri Iskandar mit den Regeln und Geheimnissen der traditionellen syrischen Musik vertraut machte. Seine internationale Karriere startete 2002, als er die Rolle des "Bacchus" (nach Euripides) in einer Komposition für das Brüsseler "Kunsten Festival des Arts" übernahm. Seit 2015 lebt Ibrahim Keivo mit seiner Familie in NRW.

Bei seinem Konzert in Kempen spielt und singt er in verschiedenen arabischen Sprachen und Dialekten rituelle und mythische Lieder, Ernte- und Hochzeitslieder, Lieder über die Trauer und die Liebe.

Quelle: RP
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