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Geldern
Umsatz bei Reinemann stark angestiegen

Geldern. Raus aus der Enge, hinein in die neue Komfortzone am Arbeitsplatz: Bei Mazda Reinemann an der Zeppelinstraße im Gelderner Gewerbegebiet hat sich nach dem Umzug einiges geändert. Freifläche, Schauraum, Werkstätten und Gebäude haben sich quasi verdreifacht gegenüber der alten Adresse an der Dieselstraße. "Schauen Sie sich das an, ich habe hier eine Riesentheke, nur ohne Getränkeausschank", fühlt sich Christian Schwevers, Leiter der Abteilung für Kfz-Teile, Service und Zubehör, in seiner neuen Arbeitsstätte sichtlich wohl. Mehr Platz bedeute, dass die Arbeitsabläufe nun besser strukturiert werden können.

Dieser Gewinn mache sich auf vielerlei Weise bemerkbar, ergänzt Sebastian Reinemann. Der Geschäftsführer musste sich zuvor noch ein Büro mit drei Mitarbeitern teilen. "Der Umsatz hat sich seit meiner Übernahme vergleichsweise mehr als verdoppelt. Das bedeutet: Von vertraulicher Gesprächsatmosphäre konnte nicht wirklich die Rede sein. Jetzt haben wir ein helles Einzelbüro mit Glasfront und blendfreiem Arbeitslicht, in dem ich meine professionellen Beratungen führe", so der 31-Jährige. Moderne Kommunikation inklusive. "Wir können uns von unterschiedlichen Schlüsselpositionen des Autohauses mit unserem Laptop direkt ans System andocken." In der Werkstatt können zehn Arbeitsbühnen zeitgleich belegt werden. "Das reicht, auch einmal eine akute Reparatur spontan aufzunehmen, ohne dass beispielsweise Abläufe einer terminierten Pkw-Wartung unterbrochen werden müssen", unterstreicht Reinemann die effiziente Nutzung der Dispositionsfläche. Gut fürs kollegiale Klima sei der neue Pausenraum: "Dort können wir aus dem Team jetzt unsere Mittagspause verbringen."

Vor drei Jahrzehnten hatte Kurt Pütz, der Großvater des jetzigen Geschäftsführers, als erster Händler im Kreisgebiet, eine Mazda-Vertretung eröffnet. Also gab es jetzt gleich zwei gute Gründe zum Feiern: Das 30-jährige Bestehen der Autovertretung des japanischen Herstellers und die Neueröffnung.

Bis zu 60 Gebraucht- und dazu noch viele Neuwagen können nun im Schauraum und der Außenfläche geparkt werden. Sebastian Reinemann hat aus seiner Sicht eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen: "Das ehemalige Lauff-Gelände stand zur Verfügung. Wir brauchten die Erweiterung und haben die Chance gut genutzt. Mit dem Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden. Ich hoffe, unsere Kunden auch."

(mk)
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