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Geldern
Veert feiert erstklassiges Jubiläum

Geldern: Veert feiert erstklassiges Jubiläum
Großes närrisches Treiben zum 22-jährigen "Jubiläum" mit zwei neuen Preisträgern: Steckenpferde gab es für Johannes Kempkens und Elmar van Treek. FOTO: Binn
Geldern. Mit überarbeitetem Konzept und viel Party-Stimmung zeigten sich die Veerter zum 22-jährigen "Jubiläum" von ihrer besten Seite. Die Büttenreden, Tänze und Show-Nummern wurden mit viel Applaus belohnt. Von Christoph Kellerbach

Dass man "da, wo das Pferd wiehert" hart im Nehmen ist, zeigte am Samstagabend VVK-Präsident Hans Kubon. Nachdem er am Tag zuvor kein Wort herausgebracht hatte, stand er nun trotzdem als Cäsar mit seiner Moderatoren-Kollegin und 2. Vorsitzenden Nadine Kersten als schöner Kleopatra auf der Bühne. Nach anfänglichem starkem Krächzen klang er später fast wieder wie immer. Man merkte: Den Veertern geht Karneval über alles, und das schlug sich in dem gelungenen Büttenabend nieder.

Nachdem sich im vorigen Jahr das Programm zeitmäßig stark gedehnt hatte, hatte man zwischenzeitlich einen Blick auf das Konzept geworfen und fokussierte sich jetzt auf eine knappere und prägnantere Präsentation. Das kam allen Beteiligten zugute, die das Gebotene kräftig abfeierten.

Wie in jedem Jahr gab es über den Abend verteilt immer wieder die Auftritte der zahlreichen VVK-Garden. Die Tanzengel, die Gardesternchen, die Tanz-Sport-Garde "No Limit", die New Generation und schließlich die Großen der Tanzgarde Rot-Weiß. Sie machten viel Eindruck mit ihren gelungenen und oft akrobatischen Choreografien, die auch mal in Superheldinnen-Kostümen vorgetragen wurden.

In der Bütt waren wieder Renate Kubon, "das Wasch-Weib von Veert", sowie natürlich Elmar van Treek. Von ihnen gab es Dönekes über das aktuelle Dreigestirn des VVK, das Dorfleben und Gelderns Bürgermeister Sven Kaiser. Der wurde von dem tollen närrischen Treiben vor Ort so sehr angesteckt, dass er ankündigte, dass er im nächsten Jahr mit einer Gruppe selbst zum Tanz auf der Bühne erscheinen wolle. Generell gab es einiges für erstklassige Feierstimmung. Ob nun durch die "Emil-Backes-Band" oder die "Kölschen Tön", die mit Lametta-Regen und knackiger Präsentation für Schunkelrunden und gute Laune sorgten. Ein absolutes Highlight waren mal wieder die "Veertigen 14" und ihr artistischer Auftritt, bei dem die Männer einander über die Bühne wirbelten, eine menschliche Pyramide bastelten oder sich zur vielgliedrigen Raupe zusammenfügten. Die Zuschauer bekamen gar nicht genug von ihrem Treiben und forderten immer wieder Zugaben der eindrucksvollen Show. Ebenfalls ein echter Hingucker waren die "Veerter Harmonists", die mit ihrer stilvoll-galanten Präsentation und feinen Klängen die Besucher verzauberten.

Apropos "feine Klänge": Das Dreigestirn selbst stand mehrere Male mit gelungenen selbstgetexteten Liedern auf der Bühne. Steckenpferde bekamen dieses Jahr Johannes Kempkens und Elmar van Treek. Kempkens bekam sein Steckenpferd, da er mit seiner Druckerei seit 1996 dem VVK mit Rat und Tat zur Seite steht, während van Treek sich seit vielen Jahren um die Gestaltung der Orden, des Bühnenbildes und mehr kümmert.

"Ich sag dann: 'Elmar, lass dir was einfallen', und das wird dann immer super", lobte Hans Kubon und richtete dann das Wort an beide: "Das waren alles ganz tolle Sachen, und dafür wollen wir uns bei euch bedanken."

Quelle: RP
 
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