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Geldern
Veert hat viele Gründe zum Feiern

Geldern: Veert hat viele Gründe zum Feiern
Festkettenträger Karl-Heinz Pastoors ist umringt von seinen Adjutanten Franz Kubon (links) und Jürgen Giesen (rechts). Der Heimat- und Verschönerungsverein stellt zur Veerter Sommerkirmes 2017 den Festkettenträger und feiert sein 30-jähriges Bestehen. FOTO: Gerhard Seybert
Geldern. Der Heimat- und Verschönerungsverein blickt auf sein 30-jähriges Bestehen und stellt mit Karl-Heinz Pastoors den Festkettenträger. Richtig rund geht es an den Kirmestagen vom 16. bis 19. Juni. Umfangreiches Programm geplant. Von Bianca Mokwa

Die Zeichen stehen auf Feiern. Die Veerter begehen ihre Sommerkirmes. Die Mitglieder vom Heimat- und Verschönerungsverein freuen sich gleich dreifach. In diesem Jahr schauen sie auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück, sie stellen mit Karl-Heinz Pastoors und seinen Adjutanten Franz Kubon und Jürgen Giesen das Festkettentrio und haben außerdem ein großes Kirmesprogramm der Geselligen Vereine Veert vor sich liegen.

"30 Jahre, das ist kein Alter, an dem man normalerweise ein Jubiläum feiert", gibt der Pressewart des Heimat- und Verschönerungsvereins, Franz-Josef Spolders, unumwunden zu. "Aber 30 Jahre sind ein guter Anlass, um alles Revue passieren zu lassen." Und das ist einiges. Festkettenträger Karl-Heinz Pastoors geht gleich mal in einen Nebenraum der Heimatstube. Dort ist die Ausstellung bereits vorbereitet, die im Rahmen der Kirmes am Sonntag, 18. Juni, zu sehen sein wird. Eine ganze Stellwand ist natürlich ihm gewidmet, dem Festkettenträger. Spolders nennt Karl-Heinz Pastoors auch gerne "das wandelnde Geschichtsbuch von Veert". Und weil der von Anfang an dabei war, Unmengen von Fotos sortiert und archiviert hat und immer noch in der Brauchtumsgruppe aktiv ist, "hat er sich besonders verdient gemacht", schlussfolgert Spolders.

Auf den Stellwänden zur Ausstellung sind aber auch die Aktivitäten der rund 300 weiteren Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins zu sehen. "Weihnachtsbaum aufstellen, Maibaum setzen, der Vereinsbaum, Radtouren", zählt Adjutant Jürgen Giesen auf. Und dann sind da natürlich noch die Schuffeltruppe und die Gießer, die dafür sorgen, dass die Blumenbeete unkrautfrei sind und alles Blühende auch regenfreie Tage übersteht. 3000 Stunden verbringen die Ehrenamtlichen damit, ihr Dorf schön zu erhalten.

Adjutant Franz Kubon geht auf die Geschichte ein. Veert war nämlich einmal Erdbeerdorf. "Es gab auch Jahre, da wurde eine Erdbeerkönigin gewählt", fügt Pastoors an. Deswegen ist die große Erdbeerkuchentafel der Veerter Landfrauen nicht nur schmackhafte Attraktion der Kirmestage, sondern beruht auf einer langen Tradition. Neu hingegen ist das Bundesliga-Fanclub-Frühschoppen des Veerter Karnevalsvereins VVK. Mit Spannung erwartet wird auch der erstmalige Auftritt des Senioren-Blasorchesters Niederrhein, dass sich aus Musikern von verschiedenen Vereinen zusammensetzt. Sie geben ein Platzkonzert. Währenddessen bauen die Pfadfinder ihre Jurte auf, und es gibt Stockbrot. "Und sicher einiges mehr", verspricht Spolders. Er spricht von der "Veerter Festmeile" am Sonntag. "Der Familientrödelmarkt, der immer mehr an Beliebtheit gewinnt für die Veerter Familien und Kinder", sagt Spolders, ist ebenfalls am Sonntag. Dann geht es Schlag auf Schlag in Veert. Nach der Festkettenübergabe am Freitag, 16. Juni, heißt es am Montag, 19. Juni, schon wieder Abschied nehmen. "Dazu gibt es ein kleines, aber fein abgestimmtes Rahmenprogramm und Musik", sagt Spolders.

Musik satt darf übrigens auch beim Open-Air-Konzert der Vereinigten St.-Martinus- und St.-Johannes-Bruderschaft und der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag, 17. Juni, erwartet werden. Beginn ist um 19 Uhr.

Abschluss der Kirmes ist traditionell das Verbrennen der Kirmespuppe auf dem alten Markt.

Quelle: RP
 
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