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Wachtendonk
Viel Beifall für Leistungen des Musikvereins "Lyra"

Wachtendonk. Was kann man erwarten bei einem der klassischen Adventskonzerte des Musikvereins "Lyra"? Exzellente, handgemachte Musik, eine charmante Präsentation von den Vereinsmitgliedern samt andächtigen Momenten und vor allem eine voll besetzte St.-Michael-Kirche. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn waren die letzten Sitzplätze weg oder reserviert, es wurden weitere Stühle hinzu gestellt, und die Gänge standen voll von gespannten Besuchern. Schließlich traten gleich drei verschiedene Gruppen auf.

Zunächst war die noch sehr junge Bläserklasse am Werk und spielte gekonnt Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart, stets begleitet von einem großen Applaus der zahlreichen Besucher. Zwischendurch wurde auch an den gerade erkrankten Hans-Paul Breuer erinnert, der so kurzfristig wie kompetent durch Sebastian Sürgers vertreten wurde. Der andere Musikleiter des Ohrenschmauses am Sonntag war Christoph Niersmann.

Als zweite Gruppe erschien das Jugendorchester in der St.-Michael-Kirche. Drei Mitglieder der Spielgruppe wurden vor Ort noch einmal für ihr Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze geehrt, bevor die komplette Truppe mit fein arrangierten Stücken loslegte.

Als dritte Gruppe trat der eigentliche Musikverein "Lyra" auf. Zwischen den verschiedenen Stücken gab es immer wieder interessante Informationen zu den verschiedenen Werken. So wurde etwa "Cinderella's Dance" gespielt, eine "zauberhafte Musik aus dem Märchenfilm 'Drei Haselnüsse für Aschenbrödel'" oder auch die "festliche Weihnachtsmusik über "O du fröhliche" im barocken Stil von Georg Friedrich Händel, komponiert von Markus Götz namens "O Sanctissima!"

Ob jetzt Stücke wie die "Queen's Park Melody" oder ein Medley aus den drei Weihnachtsklassikern "Jingle Bells", "Winter Wonderland" und "Feliz Navidad": Die Gäste waren begeistert, applaudierten viel und lobten die so besinnliche wie schöne Vorbereitung auf die festlichen Tagen "als etwas, das eigentlich jeder Wachtendonker erleben sollte". So voll, wie die Michael-Kirche am Sonntagnachmittag war, könnte das sogar fast hinkommen.

(cnk)
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