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Kerken
Viele Telefone in Kerken gestört: Telekom sagt Hilfe zu

Kerken. In Kerken sind viele Anwohner der Kempener Straße sauer auf die Telekom. Denn seit rund drei Wochen ist bei ihnen die Leitung tot, Telefongespräche sind nicht möglich.

Zu der Störung ist es Ende Oktober im Zuge von Bauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus gekommen. Dort war bei Arbeiten der Gemeinde ein Kabel beschädigt worden. Der Verwaltung sei die Verkabelung dort nicht bekannt gewesen. Daraufhin waren in der Umgebung die Telefonleitungen ausgefallen. Auch Grundschule und Feuerwehrhaus hätten keine Verbindung mehr gehabt.

Die Gemeinde habe umgehend Kontakt mit der Telekom aufgenommen. Die habe eine neue Kabelschleife gelegt. Danach sollte alles wieder normal funktionieren. Tut es aber nicht. Immer noch sind viele Leitungen gestört. Verärgerte Bürger beschweren sich bei der Verwaltung, die fast täglich mit der Telekom in der Sache telefoniere. Immer wieder sei mitgeteilt worden, dass man sich um die Störung kümmern und eine Lösung finden werde. Passiert ist offenbar nichts.

Auf Nachfrage der RP bei der Telekom hieß es von Seiten der Pressestelle, dass man sich über die Situation informieren wolle. Schließlich gab es die Info, dass die Störung sei gut zwei Wochen bekannt sei. "Der Grund ist ein größerer Wasserschaden am Kabel", so Telekom-Sprecher Philipp Blank. Betroffen seien Telefon- und Internetanschlüsse von etwa 20 Kunden. "Verzögert werden die Reparaturarbeiten dadurch, dass mehrere Kabelstücke ausgetauscht werden müssen. Die ersten 30 Meter wurden bereits ausgewechselt (bei der Feuerwehr). Bis Mitte der Woche soll der Schaden komplett behoben sein. Wir bedauern, dass die Kunden in der Zwischenzeit beeinträchtigt werden."

(zel)
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