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Issum
Voortmann stellt neuen Firmensitz vor

Issum: Voortmann stellt neuen Firmensitz vor
Geschäftsführer Gerd Loy in einer der beiden Produktionshallen im Neubau von Voortmann. FOTO: Seybert
Issum. Auf dem 12.500 Quadratmeter großen Gelände am Gewerbering entstand in kurzer Zeit ein hochmodernes Gebäude mit Bürotrakt auf drei Ebenen und Produktionshallen. Reserveflächen für weiteres Wachstum sind eingeplant. Von Dirk Möwius

Steht man vor dem imposanten Neubau der Firma Voortmann in Issum am Gewerbering 4, mag man gar nicht glauben, dass das Unternehmen 1986 in einer Garage gegründet worden ist. Heinz Friedrich "Freddy" Voortmann kam damals mit seiner Frau Jutta von Frankfurt zurück an den Niederrhein und wagte den Sprung in die Selbstständigkeit. In der Garage seines Vaters am Heideweg in Issum begann er mit dem Handel von Pneumatik-Produkten. Es folgte die eigene Entwicklung von Sondergeräten bis hin zum Schaltschrankbau. Heute, 31 Jahre später, gehören 125 Mitarbeiter zur Voortmann GmbH & Co. KG.

Kontinuierliches Wachstum kennzeichnet die Entwicklung von Voortmann. 1991 gab es den Umzug an die Lindenau 28, neue Geschäftszweige wie die Hydraulik und ein eigenes Schulungszentrum zur technischen Weiterbildung von Kunden im Bereich Hydraulik, Pneumatik und Elektrotechnik kamen dazu, ebenso Zukäufe. Am Ende gab es mehrere Standorte und Erweiterungen - zwei Gebäude an der Lindenau und drei Hallen, Bürocontainer, weitere angemietete Hallen und die Schulungsräume am Mühlenweg in Geldern. Grund für die Eigentümer um Geschäftsführer Gerd Loy aus Straelen, der seit 1998 im Unternehmen ist und seit 2000 in Verantwortung steht, noch einmal groß zu investieren und in Issum neu zu bauen: Groß genug, um alles unter einem Dach unterzubringen und auch noch Reserven für zukünftige Entwicklungen zu haben.

Am Freitag wird das neue Gebäude, das vom Straelener Architekten Michael van Ooyen geplant wurde und das in nur zehn Monaten Bauzeit entstand, offiziell eingeweiht. An 2170 Quadratmeter Bürofläche schließen sich auf dem 12.500 Quadratmeter großen Gelände - vom Bürotrakt aus einsehbar - zusätzlich 2520 Quadratmeter Hallenfläche an. "Damit haben wir fast 40 Prozent mehr Produktionsfläche. Das war dringend erforderlich", so Gerd Loy. Viel Transparenz kennzeichnet den Bürotrakt auf drei Ebenen, von dem aus die zuständigen Konstrukteure und Projektleiter auch direkt in die Produktion kommen. Zwischen den Hallen entsteht zudem ein modernes computergesteuertes Zentrallager. Stolz ist man bei Voortmann auf die hohe Energieeffizienz. Als erste Fabrik erreiche man den Standard Kfw 55. Strom wird selbst erzeugt, zudem macht der Verbrauch auch dank der LED-Technik nur noch 25 Prozent des früheren Aufwands aus. Loy dankt besonders der Gemeinde Issum für die gute Unterstützung. So habe man eine Lösung für zeitgemäßes Bauen finden können. Freitag werden sich zunächst geladene Gäste, dann am Nachmittag die Mitarbeiter mit ihren Familien das Gebäude anschauen können. Dass man bei Voortmann mit Zuversicht in die Zukunft schaut, liegt auch daran, dass es trotz der hohen Belastung durch Planung und Umzug weiteres Wachstum gab. Gerd Loy: "Das ist alles andere als selbstverständlich."

Quelle: RP
 
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