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Geldern
Vortrag morgen: Wie Konfessionen die Dialekte prägen

Geldern. Die evangelische Kirchengemeinde Geldern lädt erneut zum Offenen Forum Heilig-Geist ein, das zwei- bis dreimal im Jahr im Gemeindezentrum, Heilig-Geist-Gasse 2-4, in Geldern stattfindet. So auch am morgigen Mittwoch, 14. September, um 19 Uhr, diesmal mit Dr. Georg Cornelissen, der über das Thema "Evangelische und katholische Dialekte am Niederrhein" referieren wird. Cornelissen stammt aus Winnekendonk, hat Germanistik, Geschichte und Niederlandistik studiert und arbeitet als Regionalsprachforscher des Landschaftsverbandes Rheinland in Bonn.

Die Dialekte des Niederrheins verändern sich allmählich in den einzelnen Regionen, Bruchstellen fallen auf, die früheren Konfessionsgrenzen zu verdanken sind. Die "pfälzische" Dialektinsel (Pfalzdorf, Louisendorf, Neulouisendorf) steht in engstem Zusammenhang mit dem protestantischen Bekenntnis ihrer Bewohner, während sich die alte Grenze zwischen der Grafschaft Moers und der gelderländischen "Vogtei" ebenfalls in die Dialektlandschaft eingebrannt hat. Die Moerser Plattsprecher sprechen zum Beispiel von einem Köppken oder einem Pöttschen, die Nieukerker oder Aldekerker von Köppke und Pöttsche lautet.

Quelle: RP
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