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Wachtendonk
Wankum musiziert für Flüchtlinge

Wachtendonk: Wankum musiziert für Flüchtlinge
Viele Sänger trugen zum Gelingen des Konzerts bei. FOTO: Binn
Wachtendonk. Seit geraumer Zeit kümmert sich der ökumenische Arbeitskreis um die Flüchtlinge in Wachtendonk und Wankum. Der Erlös des Chörekonzerts unter dem Motto "Mit Menschen" in der Wankumer St.-Martin-Kirche soll diese Initiative unterstützen.

Mit der Spendenbereitschaft der Besucher zeigte sich Eckhard Prewitz, der Vorsitzende des Männergesangvereins "Cäcilia" Wankum, gestern zufrieden. Rund 850 Euro kamen bei der Türkollekte zusammen. Mit dem Erlös aus dem Verzehr von Würstchen, Brötchen und Bier nach dem Konzert dürften 1000 Euro erreicht werden. Damit sollen laut Prewitz gezielt Einzelprojekte gefördert werden, etwa, wenn Flüchtlinge Sprachkurse besuchen oder ihre Schulabschlüsse machen.

Gut gefüllt war das Gotteshaus am Sonntag. Mit "Cäcilia", dem Kirchenchor St. Martin und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wankum waren drei Ensembles angetreten. Der Chor "Voices" war diesmal nicht mit dabei. So hatte jede beteiligte Gruppe mehr Lieder als sonst.

Der Kirchenchor machte den Anfang, und erstmals trat sein neuer Leiter Ulrich Beckers in Erscheinung. Die Zuhörer waren angetan von den Leistungen der Sänger. Sechs Lieder trug der Kirchenchor vor, darunter den bekannten Gospel "Nobody knows the trouble" und die Irischen Segenswünsche. Unter der Leitung von Christian Wilke schloss sich der Auftritt des MGV "Cäcilia" an. Er eröffnete mit Vangelis' "Conquest of paradise" und beendete die Fünfer-Serie mit Leonard Cohens "Hallelujah". Das Publikum hatte da freilich noch nicht genug und forderte eine Zugabe. Die kam mit dem Scorpions-Hit "Wind of change", bei dem Eckhard Prewitz und Albert Küppers die Soli übernahmen.

Nachdem alle Instrumente aufgebaut waren, dirigierte Herbert Schmitz den Spielmannszug der Wankumer Feuerwehr. Auch dessen fünf Lieder fanden begeisterte Resonanz, so dass "Baba Yetu" noch mal gespielt wurde.

Zum großen Finale gesellten sich die beiden Chöre zum Orchester. Weil zuvor Textblätter verteilt worden waren, konnten viele im Kirchenschiff das bekannte "Du bes die Stadt" mitsingen.

(kla)
 
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