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Straelen
Weitere Investitionen in Zukunft Straelens

Straelen. An Dorfentwicklung interessierte Heronger waren auf Einladung des Heronger Treffs zum Info-Abend mit Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen in die Bürgerhalle gekommen. Zentrales Thema war zunächst der kommunale Haushalt: Linßen informierte darüber, dass rein rechnerisch der Ergebnisplan 2018 mit einem Überschuss in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro abschließen wird.

Damit sei der aktuelle Haushalt der erste seit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF), der bereits vor Beginn des Haushaltsjahres einen Ausgleich aufweise. Für 2019 sei noch mit einem Fehlbedarf von in etwa 2,6 Millionen Euro zu rechnen. Für 2020 werden aber bereits Überschüsse erwartet, der strukturelle Haushaltsausgleich wäre dann geschafft!

Trotz der positiven Entwicklungen stehe aber nach wie vor eine rigide Haushaltskonsolidierung im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund habe man aber trotzdem Voraussetzungen schaffen können, um weiterhin in die Zukunft Straelens zu investieren. Beispielhaft nannte der Bürgermeister die Umgestaltung der Straelener Wälle, die Bebauung des Ostwallparkplatzes, das Trauerhaus, das Förderprogramm für die Modernisierung, Digitalisierung und die Sanierung der Straelener Schulen über das Landesprogramm "Gute Schule 2020".

Für eine positive Weiterentwicklung Herongens, für mehr Aufenthaltsqualität und für mehr Verkehrssicherheit in Herongen werden 30.000 Euro für Planungen für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt zwischen Einmündung Bergstraße/Kiwittstraße bis zur Einmündung Neustraße bereitgestellt. Aktuell unterstützt die Stadt Straelen die Pfarrgemeinde St. Marien mit 5000 Euro bei der barrierefreien Umgestaltung des Vorplatzes der Amanduskapelle.

Weiter teilte das Straelener Stadtoberhaupt auf Anfrage mit, dass die Verlegung der Jugendeinrichtung "Open Huus" von der Carl-Kühne-Straße in die Amandusgrundschule nicht mehr anstehe, da die Schule ab dem Schuljahr 2018/19 wieder zweizügig sei und die freien Räume selber brauche.

Mehrere Besucher des Info-Abends forderten die Ausweisung neuer Wohnbauflächen, damit Herongen sich weiter entwickeln kann. Hier wies der Bürgermeister darauf hin, dass der Rat bereits 2016 die Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Fläche zwischen Amandusweg und Ahornweg so angepasst habe, dass dort jederzeit, ähnlich dem Holter Dreieck, ein Wohngebiet entstehen könne.

Zum Konzept der Jugendeinrichtung des DRK in Herongen-Rieth erklärte er, dass nicht mehr ausschließlich minderjährige, männliche Flüchtlinge betreut werden, sondern zusätzlich, in einer gesonderten Gruppe, sechs- bis zehnjährige deutsche Jungen mit intensivpädagogischem Betreuungsbedarf.

Quelle: RP
 
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