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Unsere woche
Wirtschaft und Hochschule

Geldern. Für die Indsutrie- und Handelskammer (IHK) Kleve-Wesel-Duisburg gehört die Hochschule Rhein-Waal zu den Motoren des Niederrheins: Sie hilft der Wirtschaft in der Region.

Mehr als 150 Unternehmen aus dem Kammerbezirk sind engagiert, haben das Potenzial der Hochschule für die Region erkannt, freuen sich über die klugen Köpfe, die hier Jahr für Jahr ausgebildet werden. Und die die Wirtschaft braucht: "Wir sind stolz auf unsere Hochschule", hatte IHK-Präsident Burkhard Landers bei der ersten Akademischen Jahresfeier der jungen Einrichtung ins Plenum gerufen. Die Wirtschaftsvertreter, die Bürgermeister und der Landrat im Saal sahen das genauso. Es ging um Wissenstransfer und Arbeitskräftesicherung, um die große Chance für die Unternehmen am Niederrhein.

Diese Unternehmen brauchen vor allem auch Techniker, Naturwissenschaftler und Ingenieure - jene Fachbereiche also, die später einen attraktiven Beruf mit gutem Verdienst und sicherem Arbeitsplatz bieten, aber als nicht wirklich einfach gelten.

Es sind die Fachbereiche, für die man die Hochschule 2009 gegründet hat. Die Industrie investiert mit Dualem Studium in diese Studiengänge, die Hochschule punktet mit einer modernen Ausrüstung der Labore und Arbeitshallen und klappert hoffentlich weiter für diese Studiengänge.

Dennoch entscheiden sich viele Schüler nicht für den Beruf des Ingenieurs. Eigentlich schade. Bleibt zu hoffen, dass die Arbeit der zdi-Netzwerke ("zdi" heißt Zukunft durch Innovation), die mit den Schulen kooperieren, auch im Kreis Kleve langfristig greifen wird.

Matthias.Grass@rheinische-post.de

Quelle: RP
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