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Kerken
Wohnanlage mit "Quartiersmanagement" geplant

Kerken: Wohnanlage mit "Quartiersmanagement" geplant
Ein Blick auf die geplante Wohnanlage im Gromansfeld. FOTO: Beenken
Kerken. Im Gromansfeld soll seniorengerechtes Wohnen mit Betreuungsangeboten verknüpft werden. Von Dirk Möwius

Während das Neubaugebiet Gromansfeld in Aldekerk stetig wächst, fehlt noch ein entscheidender Baustein der Gesamtplanung: das Quartiersprojekt. Was sich dahinter verbirgt und wie der Zeitplan aussieht, erläuterte Architektin Dipl.-Ing. Josefine Beenken von der Voba Wohnbau GmbH jetzt der Kerkener Politik.

Nur mit Begriffen wie seniorengerechten Wohnungen mit Barrierefreiheit und individuellen Betreuungsangeboten wird man der Idee nicht gerecht. Das Konzept sieht vor, dass ein Quartiersmanagement und die Miet-und Hausverwaltung vor Ort die "Voraussetzungen für ein gutes Miteinander" und enge soziale Kontakte schaffen.

Regelmäßige Treffen, nachbarschaftliches Miteinanders und die Vernetzung mit vorhandenen Angeboten sollen durch die Mitarbeiter erreicht werden. Vielfältige Hilfen und Gruppenangebote sind bei entsprechender Nachfrage denkbar. Josefine Beenken: "Es wird Hilfe angeboten, wenn sie gebraucht wird, und so viel, wie gebraucht wird."

Dafür wird der Caritasverband eingebunden. Ansonsten steht das Projekt in Aldekerk ganz im Zeichen der Volksbank Niederrhein, die selbst Investor ist. Die Töchter Voba Wohnbau und Voba Immobilien kümmern sich um Umsetzung und Vertrieb.

Die bauliche Grundkonzeption sieht die Errichtung von fünf energie-effizienten Mehrfamilienhäusern mit 57 barrierearmen Wohnungen unterschiedlicher Größe vor. Als größtes Gebäude wird "Haus 1" Platz für 21 Wohneinheiten bieten. Als Besonderheit wird im Haus 1 der Gemeinschaftsraum errichtet, der für alle Bewohner des Quartiers nutzbar ist und Veranstaltungen, gemeinschaftliche Treffen und vielem mehr Raum geben soll. Zur Unterstützung der Quartierskonzeption werden die Wohnhäuser eine harmonische und einheitliche äußere Gestaltung aufweisen (bindend für den Bauherren), so dass die Anlage auch äußerlich als Teil des Gesamtkonzeptes zu erkennen ist.

Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag eingereicht werden. Die Architektin rechnet mit dem Baubeginn im kommenden Jahr, 2019 soll das erste Haus bezogen werden. Sukzessive werden dann die weiteren Gebäude dazu kommen.

Quelle: RP
 
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