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Wachtendonk
Zauberhaftes Flair bei Wachtendonks Weinfest

Wachtendonk. Unter Kennern ist das Weinfest der Werbegemeinschaft "Wir für Wachtendonk und Wankum" schon lange kein Geheimtipp mehr. Bereits lange vor Einbruch der Dunkelheit war es am Samstag schwierig, einen Parkplatz zu ergattern, denn viele Besucher nahmen eine weitere Anreise in Kauf, um von Stand zu Stand zu flanieren und die vielen verschiedenen Weine zu testen. Aber nicht nur die Gäste fühlten sich wohl. Günther Scholtes, der ein Weingut in Leiwen an der Mosel leitet, erzählte begeistert: "Seit dem ersten Fest sind wir immer dabei und freuen uns, hier zu sein. Supernette Leute, tolle Atmosphäre und eine gute Stimmung, das macht uns unheimlich Spaß. Mittlerweile treffen wir hier gute Freunde immer wieder. Schön ist auch der Erfahrungsaustausch. Wir sind zwar Mitbewerber, aber auch Kollegen." Die Besucher waren besonders begeistert von den vielen zum Verweilen einladenden Ständen und der zauberhaften Atmosphäre durch 1000 Kerzen, Lichtinstallationen und Live-Musik.

Auch Menschen, für die der Weingenuss nicht an erster Stelle stand, kamen auf ihre Kosten. Zum Beispiel bei einem Besuch bei Irmtraud Gehring von der Galerie Lohmuehle an der Feldstraße: "Beim Weinfest machen wir schon seit zwölf Jahren mit. Ich finde schön, dass viele Gäste von auswärts kommen. Man lernt so Menschen kennen, die sonst nicht in Wachtendonk zu finden sind." Für die, die sich nicht gleich mit großer moderner Kunst eindecken wollten, hatte sie ein besonderes Angebot: Für fünf Euro gab es eine Kunst-Wundertüte mit hübschen Kleinigkeiten wie einem künstlerisch gestalteten Kühlschrankmagneten oder Postkarten.

Auch die "Hair Lounge" beteiligte sich. Friseurmeisterin Sylvia Spill und ihre Mitarbeiterinnen verbreiteten in Petticoats 50er-Jahre-Flair. An vier Modellen präsentierte der Haarsalon eine fast vergessene Kunst: "Wir wollen das Bartschneiden wieder aufleben lassen."

Wer sich am Samstagabend nicht mehr für den passenden Wein entscheiden konnte oder noch nicht genug hatte, konnte am Sonntag noch einmal zurückkehren. An einer zehn Meter langen Tafel lud die Werbegemeinschaft zur Weinprobe ein, dazu war es ein verkaufsoffener Sonntag.

(ym)
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