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Goch
Acht Bands, acht Kneipen, 1000 Gäste

Goch. Bereits zum neunten Mal findet am 5. November in Goch die "Nacht der Bands" statt. Rock, Reggae oder Oldies wollen die Freunde handgemachter Live-Musik begeistern. Tickets ab 12 Euro. Von Anja Settnik

Ein paar Bands sind's weniger als in anderen Jahren, ansonsten bleibt das Konzept sich treu: Zum inzwischen neunten Mal in Folge findet am Samstag, 5. November, eine "Nacht der Bands" in Goch statt. Veranstalter ist einmal mehr Adam Ruta, der von der Volksbank an der Niers unterstützt wird. Blues, Rock, Latin oder Oldies - insgesamt acht Formationen wollen in ebenso vielen Lokalen für Partyatmosphäre sorgen. Wer sich die Zeit nimmt, kann bis zwei Uhr in der Nacht Musik hören und immer wieder andere Leute treffen.

Daniela Lörcks aus der Marketingabteilung der Volksbank erklärte in Goch, sie freue sich, dass die Veranstaltung pro Jahr um die 1000 Fans von Live-Musik in die Gocher Kneipen und Restaurants ziehe. Reinhard Zadelaar als Geschäftsstellenleiter der Voba bestätigte schmunzelnd, so viel sei abends nicht an jedem Wochenende in Goch los. Entsprechend gerne wirken die Gastronomen mit bei der "Nacht der Bands". Terminschwierigkeiten seien schuld daran, dass diesmal nicht ganz so viele Akteure dabei sind, versicherte Ruta. Mehrere Lokale, die er namentlich benannte, hätten eigentlich auch gerne mitgemacht, es existierten jedoch am 5. November bereits andere Reservierungen. Gut zu wissen fürs nächste Mal, das dann die zehnte Auflage wäre.

Zadelaar hat sich wie seine Kollegin auch schon mal ins Getümmel gewagt und sei erstaunt gewesen, wie völlig anderes Publikum dann in den Kneipen anzutreffen sei als sonst. Abwechslung bietet natürlich nicht nur die Klientel, die dem Ruf in die Gaststätten folgt, sondern vor allem die Musik selbst. "Wir haben diesmal nur Lieblingsbands", betonte Ruta, der sich gar nicht festlegen wollte, welche Formation ihm selbst denn nun besonders gut gefalle. Schließlich arbeitet der Ostfriese seit Jahren mit ihnen allen zusammen. Mit dem "Rasta Pacey Trio" zum Beispiel, das natürlich mit Reggae unterwegs ist. "Echte Sonnenschein-Musik", bei der es einem warm ums Herz werde - so etwas kann man ja im November gut brauchen. Oder "Soundgruft" um die schwarze US-Amerikanerin Brenda Starr, die Hits der 60er bis 80er Jahre wiederaufleben lässt.

Die Traditionsrockband "Candidates" aus Düsseldorf punkten mit einem ausgebildeten Opernsänger als Frontman, während "Opa kommt" sich auch gerne als "härteste Oldie-Band Deutschlands" vorstellt. Das Trio ist seit zehn Jahren zusammen und spielt alles, was Junge bis nicht mehr ganz so Junge in den vergangenen Jahrzehnten musikalisch begeistert hat. "Opa" muss man aber nicht sein, um bei der Nacht der Bands auf seine Kosten zu kommen, versicherte Ruta. Tatsächlich seien es aber vorwiegend Vertreter der Generation "Ü 30", die sich auf den langen Abend mit handgemachter Live-Musik freuen.

Wer zwischen Citybistro, Den Hollander, eXcited (im Gocher Industriegebiet), Kempers No. 5, König am Markt, Poorte Jäntje, Steak Brothers und Stevens Goch pendeln möchte, ohne viel zu laufen, kann dafür den Service der Stadtwerke nutzen. Alle 40 Minuten ziehen die Bands weiter. "Von 21 Uhr bis viertel vor drei werden im 15-Minuten-Takt sechs Haltestellen angefahren", berichtete Kristina Derks vom Stadtwerke-Marketing. Wer eine Eintrittskarte im Vorverkauf für 12 Euro oder an der Abendkasse für 15 Euro kauft, hat den Shuttlebus inklusive.

Die Tickets für den langen Abend gibt's in den beteiligten Gaststätten, bei der Kulturbühne und bei der Volksbank in Goch.

Quelle: RP
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