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Goch
BdV Goch beklagt mangelhafte Erinnerungskultur

Goch. Die Mitglieder des Bundes der Vertriebenen (BdV) Ortsverband Goch trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der "Ostdeutschen Heimatstube" in Goch. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Blietz wurde zunächst der im Berichtsjahr 2015 verstorbenen Mitglieder gedacht, die das Schicksal von Flucht und Vertreibung noch selbst erlitten hatten.

In einer Zeit, in der nicht nur hierzulande, sondern auch in Polen mit Stolpersteinen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werde, sei es äußerst beklagenswert, dass die Geschehnisse östlich von Oder und Neiße nicht eine vergleichbare Erinnerungskultur erlebten, so Blietz in seinem Vortrag. Es sei bestürzend, wie wenig davon öffentlich gemacht werde und dadurch im Bewußtsein der Menschen einfach nicht vorhanden sei.

Kassenwart Günther Franzke legte einen Kassenbericht vor, der zwar die Zustimmung der Versammlung fand, jedoch künftig Einschränkungen erfordert. Der Bericht der Kassenprüfer Dietmar Schultheis und Andreas Söchtig-Schultheis bescheinigte dem Kassenwart eine tadellose Kassenführung.

Quelle: RP
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