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Goch/Kevelaer
Big Challenge geht 2018 auf Reisen - und kehrt 2019 zurück

Goch/Kevelaer. Die Organisatoren hierzulande brauchen eine Pause, daher wandert der Wohltätigkeitslauf im kommenden Jahr nach Bremen aus. Von Sebastian Latzel

Nach der erfolgreichen Big Challenge im Sommer hatten die Organisatoren Petra und Georg Biedemann bereits angedeutet, dass sie im kommenden Jahr eine Pause einlegen wollen. "Die Veranstaltung ist einfach immer weiter gewachsen, damit stieg der Aufwand. Wir haben nebenbei noch unseren landwirtschaftlichen Betrieb. Da kommst du als Ehrenamtlicher dann schon an deine Grenzen", berichtet Petra Biedemann.

Jetzt ist es gelungen, eine Lösung zu finden, bei der Winnekendonk eine Pause einlegen, aber Big Challenge trotzdem stattfinden kann. Ein Landwirtspaar aus Bruchhausen-Vilsen in der Nähe von Bremen wird die vierte Ausgabe bei sich organisieren. "Die beiden waren selbst Teilnehmer und sind von der Aktion begeistert. Wir sind froh, dass Big Challenge jetzt nahtlos weiterlaufen kann", sagt Petra Biedemann.

Winnekendonk bleibt weiter die Anlaufstelle für die Anmeldungen. Ziel ist zudem, dass die Veranstaltung 2019 wieder am Niederrhein stattfindet. "Wir haben dann alle Zeit, ein Jahr Luft zu holen und uns zu regenerieren." Denkbar sei eventuell, das Event im Wechsel in Winnekendonk und in Bruchhausen-Vilsen anzubieten. Die vierte Ausgabe unter dem Motto "Sportlich gegen den Krebs" wird am 23. Juni 2018 stattfinden. Auch am neuen Austragungsort wollen Sportler und Sponsoren möglichst viele Spendengelder für die Deutsche Krebshilfe sammeln. Bislang kamen 685.000 Euro zusammen. Hinzu kommt die Summe aus diesem Jahr, die bei der Auftaktveranstaltung in Winnekendonk am Donnerstag, 23. November, bekannt gegeben wird. An dem Abend werden ab 19.30 Uhr in der öffentlichen Begegnungsstätte die Planungen für 2018 vorgestellt. Gleichzeitig soll es viel Zeit für Gespräche mit den Teilnehmern und Sponsoren der vergangenen Jahre geben. Schließlich gilt es, auch die neue Spendensumme zu feiern. Erneut fließen die Spenden- und Sponsorengelder zu 100 Prozent in zwei Projekte der Deutschen Krebshilfe. 75 Prozent der Spendensumme wird Professor Christoph Klein von der Universität Regensburg erhalten. Sein langfristiges Ziel ist es, ein Medikament zu entwickeln, dass das Ansiedeln gestreuter Tumorzellen im Körper dauerhaft verhindert. 25 Prozent der Spenden kommen der Palliativmedizin der Uniklinik München zugute.

Quelle: RP
 
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