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Goch/Weeze
Biohof Büsch feiert 30-jähriges Bestehen

Goch/Weeze. Das Jubiläum wurde mit einem Hoffest begangen, bei dem es viele Informationen rund um ökologischen Landbau gab. Von Anke Kirking

Grund zum Feiern hat die Familie Büsch. Ihren Biohof in Weeze gibt es seit mittlerweile 30 Jahren. Barbara Büsch: "Wir bemühen uns jetzt seit 30 Jahren zu zeigen, dass der Ökolandbau funktioniert - am besten in der Region für die Region." Beim Hoffest jetzt dauerte es nicht lange, bis das Anwesen sich mit Besuchern füllte. Es gab reges Treiben zwischen vielen Ständen, aber auch viel Ruhe und Erholung an schattigen Plätzchen auf der grünen Wiese.

Familien mit Kindern konnten hier ein ganzes Paket genießen, etwa eine Treckerfahrt zu den mobilen Hühnerställen und zum Kartoffelacker. Dort konnten die Kinder Kartoffeln ernten. Aber auch eine Schminkstelle und eine schattige Wiese mit Sandkasten luden zum Verweilen ein. Zwei Ponys standen für eine Reitrunde bereit. Überall zog köstlicher Duft von Vollkorn-Waffeln, Kaffee, Reibekuchen und frisch Gegrilltem in die Nase.

Frische Kräuter in vielen Variationen bot Claudia Tätenmeyer an ihrem Stand an. Bei ihr kann man auch Workshops rund um die heimischen Kräuter buchen. Wer sich selber schmücken möchte, fand bei Turmalin schöne Steine. Am Stand von Demeter konnten sich die Besucher nicht nur über den ökologischen Landwirtschaftsbetrieb informieren, sondern am Stand gegenüber auch Bioobst, Gemüse und vegetarische Speisen testen.

Der Verein Bio-Region Niederrhein lockte mit Kürbiswaffeln und informierte über angegliederte Höfe. Hier steht Transparenz an erster Stelle. Unter www.bio-region-niederrhein.com können sich Interessierte anschauen, wo es überall Biohöfe gibt und welcher Hof welche Produkte anbietet.

Auch beim Naturkostgroßhandel Peter van Leendert kommt alles aus Bioanbau im Rhein-Maas-Gebiet zusammen. Äpfel, Birnen, Mirabellen und Bohnen durften gekostet und gekauft werden.

Doch nicht nur vor der eigenen Haustür ist biologisches und nachhaltiges Denken wichtig. Der Verein Amani-Kinderdorf unterstützt Aids-Waisenkinder in Tansania. Der Eine-Welt-Laden hilft mit dem Verkauf von fair gehandelten Produkten Menschen unter anderen in Indien, Vietnam, Lateinamerika und Afrika.

Wer etwas für sich selber tun wollte, konnte am Stand vom Rosengarten ein "Rosen-Reading" machen lassen. Dabei wird der feinstoffliche Energiekörper des Menschen gelesen. Während der Beratung werden Ziele besprochen, die man vielleicht schon aus den Augen verloren hatte.

Ein paar Schritte weiter konnte man wieder den Gaumen verwöhnen. Der konsequente Bäcker hatte seine ganze Palette an Broten und süßen Verführungen aufgefahren. Am Stand vom Bioland-Bauernhof Klöpper gab es biologisch-dynamische Produkte rund um Huhn und Pute. Wer es lieber vegetarisch oder vegan mag, durfte sich bei Soto einmal durch das Sortiment schlemmen.

Quelle: RP
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