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Uedem
Büdchenzauber: Bäume für "Engel gibt es überall"

Uedem: Büdchenzauber: Bäume für "Engel gibt es überall"
Die Jugendabteilung der Feuerwehr Uedem verkaufte Tannenbäume: Der Erlös wird an "Engel gibt es überall" gespendet. FOTO: Gottfried Evers
Uedem. Engel Engelbert hatte es sich nicht nehmen lassen, am Samstag zum gemütlichen "Büdchenzauber" nach Uedem zu kommen. Der Himmelsbote hatte ein ganz besonderes Anliegen. "Ich arbeite ehrenamtlich in einem Kinder- und Jugendhospiz in Düsseldorf. Mein Ziel ist es, auch im Kreis Kleve so eine Einrichtung zu bauen", sagte "Engel" Ruth Tepe. Von Monika Hartjes

21 Aussteller präsentierten am Wochenende auf dem Uedemer Marktplatz ein buntes Weihnachtsmarktangebot - etliche für den guten Zweck. Laut knatternd machte sich die Feuerwehr Uedem bemerkbar. Die Jugendabteilung verkaufte Tannenbäume, Maximilian Schallenberger sägte die Stämme mit der Motorsäge passend für den Christbaumständer zurecht. "Der Erlös geht an "Engel gibt es überall". Das ist eine Initiative, die in Not geratene Familien zu Weihnachten beschenkt", erklärte der Jugendleiter Klaus Hellfeld. Auch Eltern, Erzieher und Kinder der Kindergärten "St. Franziscus" und "Kunterbunt" waren im Vorfeld fleißig und boten ihre kreative Ware an. "Es wurde gebacken, genäht und gebastelt", erzählte Gertrud Dalkowski, Erzieherin im Kindergarten "Kunterbunt" und Mitorganisatorin. Die Eltern von St. Franziscus hatten originelle Kissen - eines mit Eselskopf und langen Ohren - genäht, Kerzenständer aus Beton hergestellt und Engel aus Holz, die Kinder fertigten Mosaik-Trittplatten aus Beton. An anderen Ständen gab es Schmuck, selbst gemachte Liköre und Marmeladen, Gestricktes und Gehäkeltes. Auch das "Geheimnis" des "Tatütas" konnte beim "Büdchenzauber" gelüftet werden. "Das sind Taschentüchertaschen für die Handtasche", erklärte Anke Beckers, die gemeinsam mit Tochter Doreen Walter nicht nur diese Stofftäschchen verkaufte, sondern auch Ta-Tü-Sofas - originelle kleine Stoffsofas, unter denen eine Papiertaschentuchbox versteckt wird. Außerdem hatten die beiden Frauen niedliche Engel aus Merinowolle hergestellt.

Selber tätig werden konnten die Besucher bei Astrid Lesnik: Hier durften sie sich im Kerzenziehen und Wachsanhänger-Gießen versuchen. Im Mittelpunkt des Marktes stand die Krippe mit den menschengroßen Holzfiguren der Heiligen Familie und drei echten Schafen, die gestreichelt werden durften. Unter dem Motto "Lassen Sie Ihre Stadt leuchten" konnte man beleuchtete Schwippbögen mit Uedemer Gebäuden erwerben.

Auch kulinarisch hatte der "Uedemer Büdchenzauber" einiges zu bieten. In einem 2300 Kilo schweren Holzbackofen backte Reiner Scholten vor Ort köstliche Apfelküchle und Flammkuchen - nach Wunsch mit Salami, Zwiebeln und Käse belegt.

Tochter Louisa verkaufte frisch gebackene Quarkbällchen. Auch die Reibekuchen des Kolping-Familienkreises fanden viel Anklang und natürlich durften auch Gegrilltes und Glühwein nicht fehlen.

So bot der "Büdchenzauber" alles, um trotz des regnerischen Wetters einige gemütliche Stunden mit Familie, Nachbarn und Freunden zu verleben.

Quelle: RP
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