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Goch
Der Heimatverein Kessel hat 2016 viel vor

Goch. Unter anderem sind die Errichtung eines Denkmals sowie einer Sitzgruppe geplant.

Im Gasthaus Stoffelen traf sich der Verkehrs- und Heimatverein (VHV) Kessel zur gut besuchten Jahreshauptversammlung. Im Vorfeld hielt Gustav Kade einen Vortrag zum Thema "Wegekreuze, stille Zeugen am Wegesrand" rund um den Reichswald.

Ein wichtiger Teil der anschließenden Versammlung war die Entlastung des alten Vorstandes und die Wahl eines neuen Vorstandes. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt, nachdem auch die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenprüfung bescheinigten. Alle Vorstandsmitglieder und Beisitzer wurden daraufhin einstimmig gewählt: Als erster Vorsitzender Bernd Thönnesen (Wiederwahl), als zweiter Vorsitzender Peter Sinsbeck (steht für 1 Jahr zur Verfügung), als Geschäfts- und Schriftführerin Irmgard Kruse (neu gewählt), als Schatzmeister Karl-Heinz Wagner (Wiederwahl), als Beisitzer Kerstin Ophey sowie Wilfried van den Beek (beide Wiederwahl) und neu gewählt wurden Matthias Peters und Raphael Erps. Erfreulich ist dabei besonders, dass sich auch zwei junge Menschen bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen. Überdies ist jetzt ist auch der Ortsteil Grunewald im VHV-Leitungsteam vertreten.

Anschließend bedankte sich der Vorsitzende ausdrücklich bei Heinz und Irene van Baal, die für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen, für die geleistete Arbeit. Beide standen für viele kreative Ideen, für handwerklichen und gärtnerischen Einsatz und nicht zuletzt für die geleistete Pressearbeit.

Der Geschäftsbericht des abgelaufenen Jahres zeigte viele Aktivitäten des VHV, unter anderem die Aktionen zur Grünpflege, die Aufstellung einer Lyra vor dem Musikhaus in Kessel, die Anbringung eines Handlaufes an der Holzbrücke über die Niers, die Durchführung des 15. Spargelmarktes an der Kirche, die Neugestaltung der Internetseite durch Marcel Brökelschen und die Erstellung des Jahreskalenders 2016 mit Bildmotiven aus Kessel, die Rainer Brökelschen fotografiert hat.

Besonders gut besuchte Veranstaltungen waren der Infoabend zum Thema Windkraft im Reichswald und die Informationsveranstaltung mit dem Niersverband zur Umgestaltung der Niers-Aue. Beide Themen werden auch 2016 Bestandteil der VHV Arbeit sein. Hierzu hat der Niersverband auf Nachfrage mitgeteilt mit der Umgestaltung der Niersaue im Bereich Kessel zu beginnen, sobald die Genehmigung erteilt wird. Es sollen hier rund drei Millionen Euro investiert werden, um die Niersauenlandschaft wieder ursprünglicher zu gestalten. Der VHV wird gemeinsam mit dem Niersverband organisieren, dass entsprechende Hinweisschilder zu dem Vorhaben aufgestellt werden.

Auch der Ausblick auf das begonnene Jahr zeigte, dass der VHV sich etwas vorgenommen hat. Es soll gegenüber der Kessler Mühle ein Hubert-Kösters-Denkmal mit einer Sitzgruppe aus den alten Mühlensteinen des ehemaligen Brunnens vom Kaiser-Otto-Platz entstehen. Außerdem sollen neue touristische Hinweisschilder aufgestellt werden, die besondere und besuchenswerte Plätze und Gebäude in Kessel und Umgebung zeigen.

Der Verein hat in den letzten Jahren gut gewirtschaftet, so dass Investitionen getätigt werden können. Folglich ist geplant, Bänke und Tische am Kaiser-Otto-Platz aufzustellen und an gleicher Stelle ein Schachturnier durchzuführen. Auch Besichtigungen sowie eine Städtereise sollen angeboten werden, um den Zusammenhalt im Verein weiter zu fördern.

Zum Abschluss wurde mitgeteilt, dass der Verein einige neue Mitglieder bekommen hat und die Mitgliederwerbung (Jahresbeitrag 12 Euro) fortgesetzt wird.

Quelle: RP
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