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Goch
Die Freibad-Saison ist eröffnet

Die Freibad-Saison ist eröffnet
Auch die "Barmuda" eröffnet wie das Freibad am heutigen Montag die Pforten und bietet nicht nur Cocktails an. FOTO: privat
Goch. Ab heute können die ersten Schwimmer bei Temperaturen um die 18 Grad in den Badesee. Einmal tief Luftholen und rein ins - zugegebener Weise - noch recht kühle Nass. Das GochNess hat seit heute auch seinen Außenbereich für Besucher geöffnet. Von Ludwig Krause und Bianca Mokwa

Damit hat die Freibad-Saison offiziell begonnen. Täglich von 13 bis 20 Uhr und an Wochenenden, Feiertagen wie in den Ferien von 10 bis 20 Uhr können sich Wasserratten austoben. Bis sich wieder Tausende Besucher am Badestrand räkeln, dürften bei derzeitigen Außentemperaturen von 18 Grad aber noch einige Tage vergehen. Trotzdem ist die Vorfreude bei vielen schon groß. Zumal die Wasserqualität am Badesee ausgezeichnet ist, wie zuletzt Ende April offiziell bestätigt wurde. Der Badespaß ist also sicher, darüber hinaus gibt es dieses Jahr am GochNess aber auch noch einige Neuigkeiten, wie Christina Derks von den Stadtwerken verrät.

"An jedem ersten Samstag im Monat findet bis September eine neue Event-Reihe statt", sagt Derks. Das Konzept hinter "House am Strand": Wechselnde DJs legen ab 16 Uhr in entspannter Atmosphäre Clubmusik auf. Entspannen in den Lounge-Möbeln, Musik hören und tanzen am Strand - eine gute Mischung. "Veranstaltungen wie das Public Viewing haben gezeigt, wie sehr sich der Ort dafür anbietet. Die Umgebung ist einfach einmalig", sagt Derks.

Übersicht: Wasserqualität in den Badeseen der Region

Mit dem Freibad öffnet auch wieder die "Barmuda". Während die schon bei normalem Freibad-Betrieb Cocktails und Snacks bietet, gibt es bei "House am Strand" ab 16 Uhr eine Cocktail-Happy-Hour. Bis 17 Uhr gibt es zu jedem bestellten Cocktail den gleich noch einmal gratis dazu.

Da schmeckt die Strandkulisse der Copa Gochana gleich doppelt so gut. Aber nicht nur am Ufer des GochNess verändert sich etwas. Das Freizeitbad erhält bis zu den Sommerferien eine neue Rutsche. Die 65 Meter lange Röhrenrutsche weicht einem neuen Modell mit Tageslichteffekten.

"Einige Highlights müssen die Besucher schon selbst entdecken. Nur so viel: Sie wird über eine Zeitmessung verfügen, um Wettrutschen zu ermöglichen", sagt Kristina Derks. In den kommenden vier Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ganz so früh dran wie das GochNess ist das Freibad in Kevelaer noch nicht. Dabei ist alles vorbereitet. Am 5. Mai und 6. Mai gab es bereits Anfragen, die eine leichte Ungeduld erkennen lassen: "Wann wird denn nun eröffnet?"

Zwar liegt dank der Biogasanlage von Schloss Wissen die Wassertemperatur bereits zwischen 22 und 23 Grad. "Wir können es uns aber nicht leisten, für fünf Leute aufzumachen", sagt Aussage Kevelaers Sozialdezernent Marc Buchholz. Einen Schuldigen hat er auch: das Wetter. "Bei dem Wetter würde ich auch nicht schwimmen gehen", sagt Buchholz. Ob es schon einen konkreten Termin fürs Öffnen gebe? "Nein, wir hoffen auf besseres Wetter." Klaus Schürmanns, Vorsitzender des Bädervereins, verweist auf die Entscheidung der Verwaltung, zeigt aber auch Verständnis für die Frühschwimmer. "Das ist nicht bös' gemeint. Aber im Mai gab es nur einen warmen Tag."

Wenn das Wetter schöner wird, über einen längeren Zeitraum, "dann sind wir sofort dabei", sagt er. Bis dahin heißt es: weiter warten. Das bleibt nicht die einzige schlechte Nachricht: Veranstaltungen wie "Fun im Freibad" wird es in diesem Jahr auch nicht geben.

Wann das Freibad geöffnet wird, ist also unklar. Die gute Nachricht: Ist das Freibad einmal auf, dann bleibt es auch auf, sagt der Vorsitzende des Bädervereins.Auch bei schlechtem Wetter ist das Kevelaerer Freibad dann zumindest für die Frühschwimmer von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet, und das Wasser kann endlich wieder Wellen schlagen.

Quelle: RP
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