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Goch
Die Geschichte des Klosters Graefenthal

Goch. Am Sonntag, 22. Mai, um 10.30 Uhr wird sich der Referent Hans-Georg Steiffert unter dem Titel "Klöster in der Geschichte des Niederrheins - ihre Gemeinsamkeiten und ihre Unterschiede" intensiv mit der Klosterlandschaft im Mittelalter beschäftigen. Die kulturelle Entwicklung Europas war im Mittelalter maßgeblich und in einer für uns heute kaum noch vorstellbaren Weise von Klöstern geprägt, und das gilt auch für den Niederrhein. Hier wurden im Laufe des Mittelalters eine ganze Reihe von Klöstern mit unterschiedlicher Ausrichtung gegründet - Klöster, die ihrerseits Spuren hinterlassen haben. Bisweilen lässt sich anhand ihrer baulichen Überreste ihre frühere Bedeutung erahnen, dazu gehört auch das Kloster Graefenthal. Hier gibt es zusätzlich weitaus umfangreichere Informationen aus den im Archiv abgelegten Schriften. Gelegentlich allerdings drohen die Klöster heute - trotz ihrer früheren Bedeutung - völlig in Vergessenheit zu geraten.

Man kann am Niederrhein im Mittelalter und der frühen Neuzeit von einem recht 'klosterdichten' Raum sprechen. Auch oder gerade weil die Anzahl der Klöster in der Gegend recht groß war, drängt sich die Frage auf, ob und gegebenenfalls inwiefern sie sich voneinander unterschieden und was ihre Gemeinsamkeiten waren. Hans-Georg Steiffert wird dieser Frage nachgehen und den Versuch unternehmen, die niederrheinischen Klöster anhand zentraler, typischer Kriterien zu vergleichen und ansatzweise zu einer Klostertypologie des Niederrheins zu gelangen. Dabei wird auch zur Sprache kommen, wie eng das Leben der Bevölkerung mit den Klöstern verflochten war.

Zu dem Vortrag lädt der Förderverein Kloster Graefenthal über seine Mitglieder hinaus auch alle weiteren Interessenten herzlich ein. Der Vortrag ist in der Remise des Klosters Graefenthal und wie immer kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: RP
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