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Goch-Kessel
Doppeltes Schützenglück in Kessel

Goch-Kessel. Neue Majestät beim Schützenverein Kessel-Nergena und neuer Kaiser bei der St.-Stephanus-Gilde.

Traditionell und egal wie die Wetterverhältnisse gerade sind; zum Ausklang des Monats Mai ist man im Spargeldorf auf der Suche nach neuen Majestäten. Was im Vorjahr gut begann, kam nun in die Fortsetzung, denn der Schützenverein und die St.-Stephanus-Gilde traten wieder zeitgleich und gemeinsam zum Königs- beziehungsweise Kaiserschießen an.

Beide Vereine trafen sich an den Vereinslokalen Stoffelen und Gossens. Zu den Klängen der Musikkapelle das Schützenvereins marschierten alle gemeinsam durch Kessel zum Regierungssitz des amtierenden Schützenkönigspaares der St.-Stephanus-Gilde, Dirk Komanns und Königin Sabrina. Die Königin des Schützenverein, Gabi Thönnißen nebst Prinzgemahl Manfred, wurden ebenfalls dort abgeholt.

Ausgeschossen wurden später fünf Wettkämpfe. Bei gutem Wetter wurden per Kleinkalibergewehr die diesjährigen Preisträger und anschließend der König beziehungsweise die Königin des Schützenvereins und ein Kaiser für die Gilde gesucht. Gleichzeitig traten die Jungschützen des Schützenvereins mit dem Luftgewehr an einem eigenen Schießstand an und kämpften um Preise und Königswürde. Bei der St.-Stephanus-Gilde schossen die Jungschützen mit der Armbrust und ermittelten so ihre Majestät. Der fünfte Wettbewerb war den kleinsten Gästen gewidmet. Alle anwesenden Kinder, egal ob Vereinsmitglied oder nicht, konnten hieran teilnehmen und unter sich mittels eines Lasergewehrs das diesjährige Kinderkönigspaar ermitteln.

Das Königsschießen wurde beim Schützenverein durch die amtierende Königin Gabi Thönnißen eröffnet; bei der St.-Stephanus-Gilde übernahm der amtierende König Dirk Kommans den ersten Schuss. Anschließend wurden die Preise ermittelt. Hierbei holten für den Schützenverein Norbert Jansen den Kopf, Kurt Peters den rechten undSilke Kewitsch den linken Flügel. Der Schwanz wurde von Isolde Görtz abgeschossen. Bei der Gilde ging es ähnlich voran. Den Kopf holte Hans-Willi Stockmanns, der rechte Flügel ging an Dirk Kommans, der linke Flügel wurde von Karin Nienhuys abgeschossen. Last but not least schoss Pascal Kerkmann den Schwanz ab.

Die Jungschützen des Schützenvereins hielten mit; den Kopf holte Felix Dorissen, der rechte Flügel wurde von Greta Görtz, der linke Flügel von Christof Janshen abgeräumt. Den Schwanz traf Marcel Müskens.

Bei der Stephanus-Gilde schoss der Vereinsnachwuchs mit der Armbrust auf den Vogel und ermittelte traditionsgemäß seine Preisträger. Der Kopf wurde von Hannes Groesdonk getroffen, der rechte Flügel ging an Marleen Erps, den linken Flügel traf Lotta Groesdonk.

Während dieser Wettbewerbe hatten die Kinder bereits ihre Majestäten ermittelt; Kinderkönig wurde Jannik Brökelschen und Kinderkönigin Mia Bömler. Beim Ringen um die Königswürde ließen sich die Jungschützen nicht lange bitten und zielten fleißig auf die Reste des Vogels, bis es Christoph Janshen gelang, für dieses Jahr als Jungschützenkönig des Schützenvereins Kessel-Nergena aus diesem Wettbewerb hervorzugehen.

Bei der St.-Stephanus-Gilde gelang es Marleen Erps, sich in diesem Jahr die Prinzessinenwürde zu sichern.

Spannend wurde es dann an den Kleinkaliberständen. Hunderte Schüsse hatten die Vögel bereits aushalten müssen. Auf dem Schießstand der Gilde wurde der Kaiservogel montiert und lud die Schützen ein, den Kampf um den Titel anzugehen. Dabei kam es zu einem spannenden Schießen zwischen einigen Bewerbern an beiden Ständen. Zum Finale wurden die Vögel fast gleichzeitig von der Stange geholt. Für den Schützenverein war es Marcel Brökelschen, der genau 100 Schuss später den Vogel von der Stange holte und nun als König gemeinsam mit seiner Frau Janine den Verein regiert; bei der St. Stephanus Gilde ist es Marc Groesdonk, der jetzt den Verein als neuer Kaiser vertritt.

Die Majestäten warten nun auf ihre Proklamation. Der Schützenverein wird seinen König während der diesjährigen Kesseler Kirmes krönen. Bei der Gilde feiert die Übergabe der Kaiserkette im Rahmen des Herbstfestes statt.

Quelle: RP
 
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