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Uedem
DRK Uedem ehrt 20 000. Blutspender

Uedem: DRK Uedem ehrt 20 000. Blutspender
Gaby Rasokat aus Kranenburg-Frasselt war diejenige, die zum 20 000 Mal von der Blutspende-Rundum-Versorgung durch das Uedemer DRK-Team profitieren durfte. FOTO: GOTTFRIED EVERS
Uedem. Durchschnittlich 200 Spender kommen pro Termin zum DRK Uedem, um Blut zu spenden. Empfangen werden sie von mehr als 20 freiwilligen Helfern. Seit 1956 wird in Uedem Blut gespendet, Gaby Rasokat war die 20 000. Teilnehmerin. Von Maria van de Sand

Blutspende hat Tradition - und ganz besonders in Uedem. Bereits seit dem Jahr 1956 bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Uedem Blutspendetermine an. Zur 175. Veranstaltung gab es für einen der freiwilligen Spender jetzt eine Überraschung, denn er, beziehungsweise sie, Gaby Rasokat aus Kranenburg-Frasselt, wurde als 20 000. Blutspenderin geehrt.

Das kleine Dankeschön nahm Rasokat dann stellvertretend für die vielen Menschen, die mit ihrer Spende Leben retten, entgegen. "Die Zahl der Spender hat sich in Uedem stark entwickelt," berichtet Thorsten Hemmers, Pressereferent des DRK-Blutspendedienstes West. "Während im Jahr 1956 noch exakt ein Blutspendetermin angeboten wurde, waren es in den 1980er Jahren bereits vier Aktionen pro Jahr. So ist es bis heute geblieben", erklärt er. Mittlerweile seien in Uedem durchschnittlich 200 Blutspender je Termin anwesend, freut sich Hemmers.

Auch Werner Göcke, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Uedem, zeigt sich positiv gestimmt über die große Spendenbereitschaft in der Gemeinde. "Wir haben hier ganze Mannschaften, die sich zusammentun und geschlossen zur Blutspende kommen. Die Mädels der Damenmannschaft Uedemer TUS Handball kommen sogar regelmäßig gemeinsam zur Spende," erzählt er.

Der Blutspendetermin werde hier gerne dazu genutzt, sich bei einem kleinen Snack mit Freunden und Bekannten auszutauschen. Es herrsche eine familiäre Atmosphäre, so der Vorsitzende. Damit das auch alles so funktioniert, stehen dem Roten Kreuz in Uedem mehr als 20 freiwillige, aktive Helfer zur Verfügung. Sie kümmern sich darum, dass die Anmeldung der Spender funktioniert und genügend belegte Brötchen sowie andere Leckereien zur Stärkung nach der Blutentnahme bereitstehen. Kurzum - sie packen bei allem mit an, was nicht durch das hauptamtliche Personal abgedeckt werden kann.

Für Eltern, die Blut spenden möchten, gibt es sogar eine Betreuung für ihre Kinder. Uta Haack und Ute Wynhoff malten und bastelten mit den Kleinen. "Andere aus unserem Team haben den Kleinen auch schon einen Erste-Hilfe-Kurs angeboten", berichten sie.

"Erste Hilfe" war auch das Stichwort, das Gertrud Janßen im Jahr 1963 zum Roten Kreuz führte. Mit 52 Jahren ehrenamtlicher Mithilfe beim DRK ist sie in Uedem die Ehrenamtsälteste.

Nachwuchs ist natürlich gerne gesehen. "Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind in der Bereitschaft, im Jugendrotkreuz und im Blutspendeteam tätig," so Hemmers. "Wir sind mit Herzblut dabei," fügt der Pressereferent abschließend hinzu.

Quelle: RP
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