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Rp-Serie Die Finanzen Im Griff (4) - Präsentiert Von Der Volksbank An Der Niers
Es ist nie zu früh fürs Sparen

Rp-Serie Die Finanzen Im Griff (4) - Präsentiert Von Der Volksbank An Der Niers: Es ist nie zu früh fürs Sparen
FOTO: dpa
Goch. Der Grundstein im Umgang mit Geld wird in der Kindheit gelegt. Eltern sollten Vorbild sein. Bei der Sparwoche wird der Nachwuchs für das Sammeln von Münzen belohnt. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Bauernhof. Von Bianca Mokwa

GOCH Einmal im Jahr ist das wohlklingende Klappern und Klirren vieler Münzen fast am laufenden Band zu hören. In der sonst so ruhigen Atmosphäre der Volksbank an der Niers geht es nahezu turbulent zu. Viele Kinder und Jugendliche drängen darauf, ihre Spardosen leeren und den Inhalt gewissenhaft zählen zu lassen.

Vom 25. bis 31. Oktober dauert die Sparwoche. "Es gibt extra einen Kinderschalter", erklärt Martina Boeckstegers von der Volksbankfiliale in Geldern. Mit dem Abgeben der klirrenden Sparbüchsen, dem Zählen des Geldes und Gutschreiben lassen auf dem Sparbuch oder Sparkonto ist es aber längst nicht getan. Der Bankbesuch ist in der jetzt angelaufenen Welt-Sparwoche viel mehr als eine Pflichtveranstaltung. Er soll Spaß machen.

Deswegen werden mit den Kindern auch Spiele veranstaltet. Das ist jedes Jahr so, aber immer zu einem anderen Thema. In diesem Jahr dreht sich alles um den Bauernhof. Da kann es durchaus sein, dass die Kinder eine Kuh melken müssen, natürlich keine echte. Immer mit dabei ist das Maskottchen Max Money. Dass der etwas mit Geld zu tun hat, erkennt der Betrachter an der Nase. Auf der hat das Känguru ein Eurozeichen.

Während der Sparwoche gebe es am Ende des Besuchs in der Bank auch noch ein Geschenk. "Als Belohnung", erklärt Martina Boeckstegers. Denn eines sollen schon die Kleinen verstehen: Sparen lohnt sich.

"Die Kinder lernen das von den Eltern, indem sie das vorleben", erklärt die Bankmitarbeiterin. Das eigene Taschengeld ist dabei ein wichtiger Beitrag. Damit können erst kleinere Dinge zusammengespart werden, das Lieblingsbuch etwa, ein Videospiel oder sogar ein Fahrrad. "Mit dem Sparverhalten in jungen Jahren wird der Grundstein für das spätere Finanzverhalten gelegt. Das prägt schon", ist Martina Boeckstegers überzeugt.

Ab zehn Jahren können Kinder noch mehr über das Thema Geldkreislauf lernen und einüben. Mit dem gebührenfreien Girokonto bekommen sie eine eigene Karte, mit der sie Geld abheben und in Geschäften bezahlen können, so wie Mama und Papa das auch machen. Natürlich gilt das nur im Rahmen ihres Guthabens. Auf das Konto gibt es Zinsen. Außerdem werden die jungen Kontoinhaber Mitglied im Prima Youngsters Club. Regelmäßig geht es gemeinsam zu Ausflügen, etwa in den Freizeitpark. Die Clubkarte sorgt auch für weitere Vergünstigungen, zum Beispiel beim Kinoeintritt.

Mit dem Alter wachsen auch die Wünsche, weiß Martina Boeckstegers. Wichtige Themen sind dann der Führerschein, das erste Auto und die erste eigene Wohnung. Für die Beratung auf Augenhöhe gibt es Jugendberater. "Themen sind das erste eigene Geld, was braucht man, das kleine Einmaleins der Finanzen", zählt die Bankberaterin auf. Einem jungen Menschen erkläre man Finanzdinge viel detaillierter als jemandem, der schon damit Erfahrung hat. Deswegen gibt es den Jugendberater. Er spricht die gleiche Sprache und nimmt sich Zeit, um von Altersvorsorge bis zur passenden Versicherung zu informieren.

Und egal, wie alt jemand ist, so eine Spardose, in die man ab und zu etwas reinwirft und sich am Ende des Jahres über den Inhalt freut, das ist schon eine feine Sache. Für Kinder und Jugendliche gibt es in der Sparwoche noch ein Geschenk und ein Los fürs Gewinnspiel obendrauf.

Quelle: RP
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