| 00.00 Uhr

Goch-Hommersum
Feuerwehr legt Grundstein für Anbau

Goch-Hommersum: Feuerwehr legt Grundstein für Anbau
Bürgermeister Ulrich Knickrehm (r.) versenkte die Urkunde, in der wesentlichen Informationen über die Zeit der Grundsteinlegung festgehalten sind, in den Grundstein. Stadtbrandinspektor Georg Binn (2. v. r.) Thomas Feltes (2. v. l.), Chef der Löschgruppe Hommersum, und Carsten Janssen (l.) schauen zu. FOTO: Gottfried Evers
Goch-Hommersum. Die Löschgruppe Hommersum soll künftig Platz für zwei Einsatzfahrzeuge haben. Die Kosten für den Anbau betragen 240.000 Euro. Fertigstellung soll im Mai 2018 sein. Die Anschaffung des zweiten Fahrzeugs ist fürs Jahr 2020 geplant. Von Antje Thimm

Nicht nur die Feuerwehrmänner der Löschgruppe Hommersum waren an diesem beschaulichen Samstagvormittag zwischen den Jahren auf den Beinen. Auch viele Hommersumer, mehrere Ratsmitglieder der Stadt Goch und Bürgermeister Ulrich Knickrehm hatten sich im Dorfzentrum Am Küsterskamp versammelt, um die feierliche Grundsteinlegung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses vorzunehmen. Der Anbau an das bestehende Gerätehaus soll Platz für ein zweites Einsatzfahrzeug bieten. 240.000 Euro wird er kosten, Fertigstellung ist für Ende Mai, Anfang Juni 2018 geplant.

"Gute Leute brauchen gutes Material", sagte der Bürgermeister. Dann verlas er die Urkunde, in der traditionell alle wesentlichen Informationen über die Zeit der Grundsteinlegung festgehalten werden. Hierzu gehören die politischen Verhältnisse der Bundesrepublik wie auch jene der Stadt Goch. Weiter enthält die Urkunde einen kurzen historischen Abriss der Feuerwehr in Hommersum, die 1934 gegründet wurde und seit 1969 aufgrund der kommunalen Neugliederung zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Goch gehört.

Der Musikzug der Feuerwehr sorgte mit zwei Märschen für den musikalischen Rahmen der Grundsteinlegung. FOTO: Evers Gottfried

Aktuell zählt die Löschgruppe Hommersum 34 Mitglieder, 26 davon sind im aktiven Dienst. Die Urkunde wurde in eine Metallkapsel gesteckt und diese in den Grundstein versenkt. Darauf nahm Ulrich Knickrehm die Maurerkelle in die Hand, und zusammen mit Stadtbrandinspektor Georg Binn verschloss er den Grundstein mit einer Steinplatte. Die feierliche Zeremonie fand ihren Abschluss in einer Schnapsrunde für alle. Der Musikzug der Feuerwehr sorgte mit zwei Märschen für den musikalischen Rahmen.

Wie der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Goch, Hauptbrandmeister Torsten Matenaers, mitteilt, ist die Löschgruppe Hommersum bei schweren Verkehrsunfällen auf der A57 zwischen der Ausfahrt Goch/Kleve und der Landesgrenze mit erstausrückende Einheit. Daher sei es notwendig geworden, in Hommersum Platz für zwei Fahrzeuge zu schaffen. Wie Stadtbrandinspektor Georg Binn erklärt, ist die Anschaffung des zweiten Fahrzeugs für 2020 geplant. Für den Übergang soll ein Einsatzwagen aus Pfalzdorf in Hommersum Platz finden. "Unsere Einsätze hier in Hommersum schwanken jährlich zwischen 5 und 15", sagt Binn. Es gehe um die Absicherung der Autobahn, wie auch um Brandeinsätze aller Art oder technische Hilfeleistungen. Insgesamt gab es in Goch im vergangenen Jahr 298 Einsätze. Vom Notruf an gerechnet soll das Fahrzeug in acht Minuten vor Ort sein. "Das schaffen wir in mehr als 90 Prozent aller Fälle", so Georg Binn.

Die Grundsteinlegung ist nicht gleichzeitig der Baubeginn. Die Bodenplatte für den Anbau liegt bereits, Steine stehen bereit. Die vergleichsweise hohen Baukosten entstehen durch eine aufwendige Erweiterung des Dachstuhls, den Einbau einer Heizung und eines leistungsfähigen Rolltors. Wie Torsten Matenaers mitteilt, wurde der Anbau vom Gocher Ingenieurbüro Coenen geplant. Die Bauleitung liege bei der Gocher Stadtentwicklungsgesellschaft GO!. Die Ausführung der Arbeiten übernähmen lokale Handwerksbetriebe. Zum Abschluss der feierlichen Grundsteinlegung kamen die Gäste in der Mehrzweckhalle am Küsterskamp zusammen, wo eine warme Suppe und Getränke bereit standen.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Goch-Hommersum: Feuerwehr legt Grundstein für Anbau


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.