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Goch/Kevelaer
Fleißige Weihnachts-Elfen im Einsatz

Goch/Kevelaer: Fleißige Weihnachts-Elfen im Einsatz
Gestern wurden alle Präsente in den Verwaltungsräumen von Edeka Brüggemeier in Winnekendonk verpackt und nach den jeweiligen Orten sortiert. Genau 15 ehrenamtliche Geschenkepacker waren im Einsatz. Und alles funktionierte reibungslos. FOTO: Gerhard Seybert
Goch/Kevelaer. Im Rahmen der Geschenkaktion des Vereins "Engel gibt es überall" werden ab Montag viele Weihnachtsgeschenke an bedürftige Familien ausgeteilt. Ehrenamtliche Helfer trafen sich, um die Präsente liebevoll zu verpacken. Von Christian Cadel

Weihnachtselfen haben in diesen Tagen viel zu tun. Noch viele Geschenke müssen vor Heiligabend verpackt werden. Auch in Winnekendonk waren fleißige Elfen aktiv - und zwar im Rahmen der Geschenkaktion des Vereins "Engel gibt es überall".

Vor allem bedürftige Familien wissen oft nicht, wie sie ihre Kinder beschenken können. Und genau da setzt die Aktion an. Jede bedürftige Familie konnte im Vorfeld Wunschzettel schreiben (für Kindergeschenke bis zu einem Wert von 20 Euro), die dann unter anderem in den Filialen der Aktionspartner Edeka Brüggemeier und Volksbank an der Niers auslagen. Dort konnten die Kunden Wunschzettel mit nach Hause nehmen, danach die jeweiligen Geschenke einkaufen und an Sammelstellen wieder abgeben.

Auch Ingrid Stermann, Vorsitzende des Vereins "Engel gibt es überall", war fleißig. Mit 10.000 Euro Spendengeld besorgte sie Geschenke im großen Stil. "Insgesamt sind es 350 Geschenke, die wir in diesem Jahr verpacken", sagte Stermann.

Gestern wurden alle Präsente in den Verwaltungsräumen von Edeka Brüggemeier in Winnekendonk verpackt und nach den jeweiligen Orten sortiert - immerhin erstreckt sich das Aktionsgebiet über den halben Kreis Kleve, von Rheurdt im Süden bis nach Goch im Norden. "In diesem Jahr ist besonders Winterkleidung, wie Stiefel, sehr gefragt. Aber auch Spielsachen, wie Fußbälle, Star Wars oder Eisprinzessinnen (Puppen) standen ganz oben auf den Wunschlisten der Kinder", erklärte Stermann, die seit Oktober jeden Tag mehrere Stunden mit der Aktion beschäftigt ist. "Dieses Mal benutzen wir ein eigens geschriebenes EDV-Programm, mit dem wir alle Daten festhalten, die aber alle anonym behandelt werden", versicherte die Vorsitzende.

Genau 15 ehrenamtliche Geschenkepacker waren gestern im Einsatz. Und alles funktionierte reibungslos.

Zum ersten Mal dabei waren die beiden Kevelaererinnen Dagmar Kunze und Monika Hippler. "Ich mache bei der Aktion mit, weil es für mich wichtig ist, auch etwas zu geben. Meine Großmutter hat immer gesagt: ,Freude, die man gibt, kehrt ins eigene Herz zurück'", sagte Kunze. Hippler ergänzte: "Und es macht ja auch Spaß. Auf der anderen Seite merkt man anhand der Wünsche aber auch, wie gut es einem selbst geht." Beide Einpackerinnen werden die Geschenke in der kommenden Woche auch an die Familien verteilen. "Elf Fahrer sind insgesamt im Einsatz. Ich werde auch einige Geschenke an die Familien verteilen. Anhand der Wunschzettel konnte man nämlich erkennen, dass mindestens sechs Familien noch weitere Hilfe benötigen, die über die Aktion hinausgeht. Um das in Erfahrung zu bringen, werde ich den Familien selbst einen Besuch abstatten", sagte Stermann.

Am 24. Dezember werden dann viele Kinder die Geschenke mit leuchtenden Augen auspacken. Und dann hat auch Ingrid Stermann verdientermaßen wieder etwas mehr Ruhe. "Danach gönne ich mir eine kleine Pause, ehe es wieder weitergeht."

Quelle: RP
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