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Goch
Freie Gemeinde sammelt Pakete zum Leben

Goch: Freie Gemeinde sammelt Pakete zum Leben
Helmut Herold organisiert für die Gocher die Aktion. FOTO: SETTNIK
Goch. Am morgigen und am Samstag darauf können Spender sich an der Aktion beteiligen.

In Südosteuropa gibt es sehr viele Menschen, die bitterarm zu nennen sind. Die Hilfsorganisation FeG Auslandshilfe spricht von einer "katastrophalen" Situation, eine Änderung der miserablen Lebensverhältnisse sei vorerst nicht in Sicht. Die Freie evangelische Gemeinde in Goch will helfen und packt auch in diesem Jahr wieder "Pakete zum Leben" - am Samstag, 2. und 9. Dezember, bei Edeka. Diese können von den Spendern selbst bestückt werden, alternativ übernehmen das Einpacken der gespendeten Lebensmittel auch Freiwillige der Gemeinde. Per Lkw werden die Pakete zu verschiedenen Zielen in Südosteuropa gebracht.

Helmut Herold organisiert für die Gocher die Aktion. im Pressegespräch erklärte das Mitglied der evangelischen Gocher Freikirche, wie das Projekt abläuft: "Wir arbeiten mit den Edeka-Märkten von Pfalzdorf (Familie Klein) und Goch (Kusenberg) zusammen. Dort gibt es die Möglichkeit, nach einer Liste Lebensmittel einzukaufen, die genau in Leerkisten passen, die wir zur Verfügung stellen. Kunden können auch an der Kasse sagen: ,Ich spende ein Paket', dann wird ihnen der Preis davon auf die Rechnung gebucht, und gegen Vorlage des Bon packen wir ein Paket." Die Waren dafür - Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Mehl und Speiseöl - werden von den Händlern schon in großen Stapeln bereitgestellt, damit das alles zügig klappt.

Mit einem Kleinlaster werden die Pakete zur Sammelstelle in Hessen gebracht und von dort in einen 36-Tonner umgepackt.

(nik)
 
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