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Goch/Weeze
Hochwertige Terrasse für Bürgerhaus

Goch/Weeze. Das Konzept für die Außengestaltung des Geländes an der neuen guten Stube ist auf den Weg gebracht. Es gibt eine etwas kostengünstigere Version als vom Architekten vorgeschlagen. Wunsch war aber, alles direkt in Angriff zu nehmen. Von Sebastian Latzel

Das Bürgerhaus wird offenbar bereits bestens angenommen. Der Bürgerhausverein berichtete schon vor einiger Zeit davon, dass zahlreiche Termine bereits ausgebucht sind. Auch von außerhalb haben viele ein Interesse daran, den Saal in der neuen guten Stube von Weeze zu buchen.

Zum Gesamtkonzept des Hauses gehört allerdings auch die Außengestaltung des Geländes. Wie berichtet, hatte Architekt Christoph Parade im Ausschuss Rat und Verwaltung sein Konzept für die Gestaltung vorgelegt. Das stieß durchaus auf Zustimmung, hatte allerdings einen Schönheitsfehler. Es war mit 900.000 Euro um rund 350.000 Euro teurer als ursprünglich veranschlagt. Also bekam der Architekt den Auftrag noch einmal eine genau Kostenschätzung sowie mögliche Einsparpotenziale vorzulegen.

Daraus erarbeitete die Verwaltung schließlich einen Vorschlag, der bei den Politikern auf Zustimmung traf. Wichtig war allen, dass die Terrasse am Bürgerhaus realisiert wird. Schließlich soll der Bereich vor allem bei schönem Wetter mit in die Veranstaltungen einbezogen werden. Diesem Wunsch trägt das neue Konzept Rechnung. Die Terrasse als ein Aushängeschild des Außengeländes soll mit hochwertigen Klinker gestaltet werden.

Gespart werden soll dagegen beim Vorplatz und dem Parkplatz am Bürgerhaus. Diese Flächen sollen in Betonpflaster angelegt werden. Das Sitzrondell sowie die Treppenstufen im Bereich der Terrasse sollen aus Fertigteilen bestehen. Die Spielgeräte sollen im kommenden Jahr aufgestellt werden. Die Mittel dafür waren bereits im Haushalt 2016 eingestellt worden.

Um die Verbindung der "Guten Stube" zur City zu verbessern, ist ein Flächentausch mit einem Anwohner geplant. Dadurch wird es möglich, eine Garage abzureißen und so eine ansprechende Wegeverbindung zum Cyriakusplatz zu realisieren. Für den Flächentausch inklusive der Kosten für den Abriss der Garage sowie Neubau der Grenzmauer und Notar- und Vermessungskosten werden rund 41.800 Euro veranschlagt.

Insgesamt belaufen sich die Kosten im Verwaltungsvorschlag auf rund 767.000 Euro. Abzüglich der bereits im Haushalt veranschlagten Mittel für die Außenanlage in Höhe von 557.000 Euro bleibt ein Differenzbetrag von rund 210.000 Euro. Da allen Fraktionen eine attraktive Gestaltung des Bürgerhauses auch im Außenbereich wichtig ist, stimmte der Rat einstimmig für das Konzept und damit für die Bereitstellung der zusätzlichen Finanzmittel. Einig sind sich Rat und Verwaltung auch darin, den Tuja-Baum im Park zu erhalten. Der Baum stammt aus der Erstbepflanzung des ehemaligen Friedhofs und soll rund 160 Jahre alt sein. Der Arbeitskreis Weezer Heimatgeschichte hatte beantragt, den Baum zu erhalten.

Die Ausschreibung der Arbeiten soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Bagger werden allerdings erst Anfang des kommenden Jahres anrollen, um das Außengelände umzugestalten.

Quelle: RP
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