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Goch
Jahresbilanz der Feuerwehr: 236 Einsätze

Goch: Jahresbilanz der Feuerwehr: 236 Einsätze
Nicht immer verliefen die Einsätze der Gocher Feuerwehr im Jahr 2016 so glimpflich wie im Juni, als sich ein Pkw auf der A57 überschlug, die Fahrerin aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde und sich selbst aus dem Fahrzeug befreien konnte. FOTO: SCHULMANN
Goch. 283 Blauröcke waren zur Jahreshauptversammlung ins Kastell gekommen, außerdem waren Vertreter des Rates sowie Bürgermeister Ulrich Knickrehm und der stellvertretende Kreisbrandmeister Norbert Jansen anwesend. Von Stephan Derks

"In Zeiten, in denen Feuerwehrkameraden im Einsatz beschimpft, bespuckt, angepöbelt und angegriffen werden, möchten wir Euch wissen lassen, dass wir Euren ehrenamtlichen Einsatz im höchsten Maße zu schätzen wissen." Das teilten die Angehörigen des Unfallopfers, das am 17. Januar dieses Jahres auf der Autobahn A 57 zwischen den Anschlussstellen Goch und Kleve lebensgefährlich verletzt worden war, als der mit zwei Personen besetzte Firmenwagen unter einen Lkw-Auflieger fuhr und der Fahrer getötet wurde, in einem Brief mit.

Mit dem Auszug aus dem Dankesschreiben war im Grunde dann auch schon alles gesagt, was man an Wertschätzung den 449 Mitgliedern, von denen 259 aktiv ihren ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr versehen, entgegen bringen kann. Beifall gab es, als die Anwesenden erfuhren, dass Jens zu 100 Prozent wieder genesen wird.

Zahlreiche Mitglieder wurden am Freitagabend geehrt. FOTO: EVERS

Zuvor hatte Feuerwehrchef, Stadtbrandinspektor Georg Binn, in seinem Jahresbericht nicht nur die insgesamt 236 Einsätze des vergangenen Jahres erinnert, sondern herausgestellt, dass es sich bei vielen Einsätzen wieder einmal gezeigt habe, wie wichtig die Feuerwehrabteilungen in den einzelnen Ortschaften seien. So habe das schnelle Eingreifen und die genaue Orts- und Objektkenntnis oft entscheidend dazu beigetragen, Gefahrensituationen zu begrenzen, um größere Schäden zu verhindern.

"Die Anzahl von 259 aktiven Feuerwehrleuten ist ausreichend, um den Brand- und Katastrophenschutz innerhalb der Stadt Goch und für nachbarliche Hilfeleistungen zu gewährleisten. Alle Löschzuge und Löschgruppen sind ausreichend besetzt", stellte Binn zudem fest. Dabei dankte er nicht nur den ehrenamtlichen Kräften für ihren selbstlosen Einsatz, sondern auch der Stadt Goch, die im vergangen Jahr etwas über eine halbe Millionen Euro an Mitteln für die Feuerwehr bereitgestellt hatte.

Das seien gut angelegte Investitionen in die Zukunft, meinte Bürgermeister Ulrich Knickrehm. "Der Rat der Stadt Goch wird nicht sparen, wenn es um die Sicherheit ihrer Feuerwehr geht, die einen ausgezeichneten Ruf genießt", so Knickrehm kurz vor der Verabschiedung des städtischen Haushaltes an die Ehrenamtler gewandt.

Quelle: RP
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