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Goch
Kässbohrer kooperiert mit Hochschule

Goch: Kässbohrer kooperiert mit Hochschule
Die Delegation aus dem Kreis zu Gast bei Kässbohrer in Goch. FOTO: privat
Goch. Der Sattelauflieger-Hersteller mit Hauptsitz in Goch hat eine Delegation unter der Leitung des Kreis Klever Landrates Wolfgang Spreen empfangen, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit beim Thema Bildung in der Region auszuloten

Der Sattelauflieger-Hersteller Kässbohrer hat in seinem Hauptsitz in Goch vor kurzem eine Delegation unter der Leitung des Kreis Klever Landrates Wolfgang Spreen empfangen, mit der die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zur Unterstützung der industriellen Entwicklung und Bildung in der Region bewertet wurden. Die Delegation und Spitzenkräfte von Kässbohrer haben die Kooperationsmöglichkeiten zur Unterstützung der industriellen Entwicklung und Bildung bewertet.

Kässbohrers Sattelauflieger-Produktionsstätte in Goch stammt aus dem Jahr 1998, in dem die Goch Tirsan GmbH als deutsche Tochtergesellschaft des führenden Anhängerherstellers der Türkei, der Tirsan-Gruppe, seine Produktion auf dem 108.000 Quadratmeter großen Firmengelände begann.

Seit der Übernahme des Kässbohrer Sattelauflieger-Segmentes seitens der Tirsan-Gruppe im Jahr 2002 dient die Produktionsstätte in Goch als Drehscheibe für europäische Vertriebs- und Marketingaktivitäten und zugleich auch als Hauptdispositionszentrale von Kässbohrer.

Die Delegation unter Leitung von Landrat des Kreises Kleve Wolfgang Spreen setzte sich zusammen aus: Bürgermeister der Stadt Goch Ulrich Knickrehm, Wirtschaftsförderung Kreis Kleve Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, Rüdiger Wenzel von der Goch Wirtschaftsförderung und dem Außerordentlichen Professor Dr. Gerhard Heusipp vom Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer der Hochschule Rhein Waal.

Gastgeber der Delegation und Vorsitzender der TIRSAN Gruppe Cetin Nuhoglu sagte: "Die deutsche Sattelauflieger-Industrie übernimmt die Führung im Europäischen Sattelauflieger-Markt und zeigt damit die Relevanz unserer Entscheidung, in Deutschland zu investieren. Im Zuge unserer Auswertung der besten Investitionsorte im Jahr 1998 untersuchten wir auch andere Optionen für unsere Investitionen, wie auch Italien und die Niederlande. Allerdings führte uns die damalige Unterstützung und die Motivation unserer Kontakte in Goch dazu, hier zu investieren. Seit Jahren genießen wir sehr starke Partnerschaften mit anderen deutschen Anbietern, denn 80 Prozent unserer Lieferanten stammen aus der heimischen Industrie in Deutschland."

"Wir pflegen bereits Partnerschaften mit der Technischen Hochschule Aachen und dem Leibniz-Institut in Potsdam. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Zeit weitere Erfolge in der Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein Waal sehen werden", ergänzte Nuhoglu.

In seiner Rede wünschte Wolfgang Spreen Erfolg für die zukünftigen Partnerschaften und sagte: "Als ein Unternehmen wie Kässbohrer mit hohen Investitionen in F&E und Innovation, würde ich Ihnen eine Partnerschaft mit der Hochschule Rhein Waal empfehlen. Mit seiner Gründung im Jahre 2009 ist Rhein Waal noch zu jung. Daher denke ich, dass die Unterstützung von Kässbohrer in Bezug auf die Lehrlingsausbildung und die Zusammenarbeit einen sehr wichtigen Beitrag darstellen würde."

Goch Bürgermeister Ulrich Knickrehm dankte Kässbohrer auch für seine Investition, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Möglichkeiten für Lehrberufe in Goch. Dr. Gerhard Heusipp von der Hochschule Rhein Waal zeigte sich beeindruckt von den Lean-Production-Prinzipien, die von Kässbohrer angewandt wurden und sagte: "Ich glaube, dass wir gemeinsam erfolgreiche Projekte entwickeln werden. Ich hoffe, dass heute ein neuer Beginn einer Zusammenarbeit auf den Gebieten der Lean-Production-Anwendungen, der Lehrlingsausbildungsmöglichkeiten und der F&E-Partnerschaften sein wird."

Gegründet auf einer Fläche von 108.000 Quadratmetern befindet sich das Kässbohrer Betriebsgelände Goch an der Kreuzung der Europastraßen E31 und E35, die Amsterdam und Rom verbinden und bildet damit den Kern von Deutschlands Export und intermodalem Transport. Das Gocher Werk ist das Hauptquartier für europäische Vertriebs- und Marketingaktivitäten und Hauptdispositionszentrale der Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH. Im Goch Werk befinden sich auch der Hauptkundendienst und das Ersatzteillager für Europa.

Quelle: RP
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