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Goch/Kevelaer
Kein Nachholtermin für Kevelaerer Rosenmontagszug

Goch/Kevelaer. Während Goch sich am Rosenmontag dazu entschied, den Zug stattfinden zu lassen, gehörte Kevelaer zu jenen Städten und Gemeinden, die aufgrund der Wettervorhersagen gegen den Rosenmontagszug votierten. Die Wagen durften nicht fahren, die Kamelle blieb in den Kartons. Daher verteilten die Jecken am Wochenende passend zum Valentinstag die Blumen an die Passanten und brachten auch Wurfmaterial unters Volk. Denn jetzt steht fest: Der Zug wird nicht nachgeholt.

Nachdem der VFR Kevelaer einen Antrag für einen Ersatztermin gestellt hatte, tagten die Jecken am Freitagabend. "Schließlich kamen wir schweren Herzens zu der Entscheidung, den Zug nicht nachzuholen", berichtet Schriftführer Helmut Baers. Der VFR hatte eine Umfrage unter allen Zugteilnehmern gestartet. Etwa die Hälfte war für eine Wiederholung, die anderen votierten dafür, ihn nicht nachzuholen. "Da es bei den Befürwortern zudem keine Klarheit über den Termin gab, haben wir uns nach längerer Diskussion entschieden, auf eine Wiederholung zu verzichten", so Baers. Schließlich hätte man erneut ein Gesamtkonzept schnüren müssen. Eine Rolle spielten auch die Kosten und die Frage, was mit dem Zelt für die Jugenddisco ist. Das hätte zusätzliche Ausgaben für die Stadt bedeutet, die für die Veranstaltung 15.000 Euro veranschlagt hatte. Etwa 12.000 Euro sollen trotz Absage an Kosten angefallen sein.

(miba/zel)
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