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Goch
Konzert in der Arnold-Janssen-Kirche

Goch. Am kommenden Sonntag, 25. Juni, um 19 Uhr gibt Ekaterina Korotkova (Sopran) zusammen mit ihrer Organistin Miso Kim ein Gastkonzert in der St. Arnold-Janssen-Kirche in Goch, auf dem die beiden Künstlerinnen dem Publikum ihr aktuelles Programm unter dem Titel "Meisterwerke der Barockmusik" vorstellen.

Die in Deutschland durch die International Young Classical Masters Series bekannt gewordene Sopranistin Ekaterina Korotkova wurde in Moskau und in Mailand im klassischen Gesang ausgebildet und spezialisierte sich außerdem in Deutschland im Barockgesang. Prämiert mit einer Vielzahl an Preisen der Musikwelt, folgten in den drei vergangenen Jahren neben einer regen Konzerttätigkeit, Engagements in Russland, Japan, Kanada, Deutschland und Italien. Obschon man Ekaterina Korotkova zuweilen auch in der weltlichen Opernwelt des 19. Jahrhunderts antrifft, bilden die Kammermusik der Romantik und die Barockmusik in ihrem musikalischen Schaffen einen klaren Schwerpunkt. Ihre Liebe zu eben dieser Musik mag vielleicht der Grund sein, warum sie bereits zu Beginn ihrer Zeit in Italien, mit gerade einmal 20 Jahren, das kritische Mailänder Publikum musikalisch überzeugen konnte, dort in eine Barockkonzert-Reihe aufgenommen wurde, und noch zu Studentenzeiten in den großen Mailänder Konzertkirchen auftreten durfte.

Die Organistin Miso Kim begann ihre Laufbahn als Pianistin in Südkorea, entdeckte jedoch als Jugendliche ihre Leidenschaft für die Orgel und wurde nach bereits einem Jahr des Orgelunterrichts aufgrund ihrer außergewöhnlichen technischen Fertigkeiten und Musikalität zum Orgelstudium nach Seoul eingeladen. In den vergangenen Jahren konzertierte Miso Kim primär in Südkorea und Deutschland. Derzeit ist Miso Kim Kirchenmusikerin und Konzertorganistin in Köln, studiert nebenbei im Masterstudiengang Orgel und im Nebenfach Cembalo. Der Zuhörer in Goch darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Bachs Solokantate "Jauchzet Gott in allen Landen", Vivaldis Solomotette "In furore iustissimae irae" und Händels "Gloria" freuen, wobei weder Freunde atemberaubend schneller Koloraturen, noch Liebhaber samtweicher Barockklänge zu kurz kommen wird.

Quelle: RP
 
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