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Goch
Konzert in der Sammlung des Gocher Museums

Goch. Am Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr, spielt Matthias Nobel die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach inmitten der Gemäldesammlung des Museums.

Die im Jahr 1741 entstandenen Goldberg-Variationen gehören zu den großen Variationszyklen der Klavierliteratur. Ihre 30 Variationen, die alle den Bass einer einfachen Aria variieren, bieten ein weit gefächertes Spektrum aller möglichen Satztypen und Charaktere und weisen in ihren virtuosen Variationen weit in die Zukunft der Klaviermusik. Sie werden selten aufgeführt, einerseits wegen ihres virtuosen Anspruchs, andererseits weil sie ein zweimanualiges Cembalo voraussetzen.

Matthias Nobel, gebürtig aus Bremen, studierte an den Musikhochschulen in Bremen und Wien Kirchenmusik, Klavier, Orgel und Musikpädagogik. Seine wichtigsten Klavierlehrer waren Marianne Krasmann und Professor Kurt Seibert in Bremen und Maria-Regina Seidlhofer-Luponi in Wien.

Seit 2002 ist Matthias Nobel Kirchenmusiker an der Gemeinde St.-Arnold-Janssen in Goch, zuvor war er langjährig Kirchenmusiker im Ruhrgebiet und machte zwischenzeitlich auch eine Ausbildung zum Orgelbauer (bei Johannes Klais, Bonn).

Matthias Nobel wird auf der 1988 entstandenen Kopie eines flämischen Cembalos spielen, das von Johannes D. Dulcken 1745, also zur Entstehungszeit der Goldberg-Variationen, in Antwerpen gebaut wurde.

Der Cembaloabend wird mit einer Pause unterbrochen. Im Café stehen Getränke bereit.

Quelle: RP
 
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