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Goch
Kreismusikschule zeigt sich in Goch

Goch: Kreismusikschule zeigt sich in Goch
Es muss ja nicht gleich ein Kontrabass sein, wenn ein Kind mit dem Musikunterricht beginnt. Aber Musikschulleiter Thomas Dieckmann (links) und sein Kollege Hans-Jürgen Schulte haben noch viele andere Instrumente anzubieten. FOTO: Gottfried Evers
Goch. Familien mit Kindern im Kita- und Grundschulalter sind eingeladen, am 12. September zum "Gocher Musikschultag" im Kastell zu kommen. Es gibt kleine Konzerte und die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren. Rainer Niersmann dabei. Von Anja Settnik

Die Kreismusikschule deckt, wie der Name schon sagt, das gesamte Kreisgebiet ab. Was nicht nur bedeutet, dass die Angebote für alle (nicht nur) jungen Menschen zwischen Kranenburg und Wachtendonk vorgesehen sind, sondern auch, dass die Einrichtung mehrere Standorte hat. Zum Beispiel in Goch, einer der größten Kommunen des Kreises. Um den Familien vor Ort in Erinnerung zu rufen, dass man nicht unbedingt nach Kleve fahren mus, um in der Kreismusikschule ein Instrument zu erlernen, findet am Samstag kommender Woche der "Gocher Musikschultag" statt. Insbesondere Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sind eingeladen, mit ihren Eltern mal reinzuhören.

Der Leiter der Musikschule, Thomas Dieckmann, und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Schulte stellten gestern das Programm vor: Am Samstag, 12. September, gibt es Mitmachstunden und Kurzkonzerte, dazu Kinderlieder von und mit Rainer Niersmann. Anmeldungen sind nicht nötig, jeder, der Interesse hat, ist im Kastell gern gesehen. Der Tag der offenen Tür findet nämlich nicht in den Räumen der Musikschule am Leeger-Weezer-Weg 3 statt, sondern im Gocher Kastell, das ja (nicht zuletzt durch die Stringtime) musikerprobt ist. Der große Saal und die Nebenräume werden genutzt, um das Spektrum der "Gocher" Musikschule abzubilden.

Ähnlich wie im Jahr 2012 bei der Erstauflage will die Kreismusikschule insbesondere "Präsenz zeigen", wie Dieckmann erklärt. "Es ist schließlich unser Auftrag, jungen Menschen kreisweit Angebote zu machen." Dafür werden nicht nur die begrenzten Räumlichkeiten des Hauses am Leeger-Weezer-Weg genutzt, sondern auch diverse Kindergärten und Grundschulen, in die die Dozenten gehen.

Passt zu jedem Kind die Geige, oder ist vielleicht das Schlagzeug die bessere Wahl? Muss es ein Klavier sein, oder gefällt der Klang des Saxofons? Vor der Entscheidung macht es Sinn, sich zu informieren, und das geht kaum besser als durch Ausprobieren. Deshalb werden am Samstag ab 11 Uhr "Mitmachstunden" angeboten. Innerhalb von jeweils 20 Minuten können Neugierige dann mal ein Instrument in die Hände nehmen oder sich daran setzen. Sowohl die Schulkinder, für die die Reihen "MusiKids" und "Jedem Kind ein Instrument" konzipiert sind, als auch die Kindergartenkinder, für die die Musikalische Früherziehung gedacht ist, sind angesprochen.

"Außerdem zeigen einige unserer Musikschüler, was sie nach zwei, drei Jahren gelernt haben", sagt Schulte. In Kurzkonzerten werden ab 12 Uhr Gitarre, Querflöte und Klavier vorgestellt, ab 13.15 Uhr erklingen Klarinette, Violine und Schlagzeug. Schon am Vormittag sorgt der Kinderliedermacher Rainer Niersmann aus dem Südkreis für fröhliche Stimmung. Gegen 11.30 Uhr lädt er die jungen Gäste zu seinem Programm "Ich mach mit" ein, ab 12.45 Uhr ist sein "Zirkus Katastrofale" zu bewundern. Dass Musikschule nicht nur Noten und Instrument lernen bedeutet, sondern ganz viel Freude macht, kann er bestimmt vermitteln.

Quelle: RP
 
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