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Goch
Kritik an "Plastikbecherflut" beim Festival Parookaville

Parookaville 2016: Impressionen vom ersten Tag
Parookaville 2016: Impressionen vom ersten Tag FOTO: Julian Binn
Goch. Das Parookaville-Festival war auch diesmal wieder ein gigantischer Erfolg. Das Electro-Dance Open-Air war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, 50.000 Besucher feierten am Airport eine Riesenparty und viele haben bereits angekündigt, auch 2017 wiederkommen zu wollen. Bei einem solchen Mega-Event bleibt nicht aus, dass es immer Dinge zu diskutieren gibt. Im vergangenen Jahr gab es Kritik an der Toiletten-Situation. Die Veranstalter reagierten und hatten diesmal wassergespülten Unterdrucktoiletten eingesetzt. dafür gab es viel Lob von den Fans. Von Sebastian Latzel

Kritik gibt es diesmal daran, dass viel Müll anfiel. Abends habe man nur noch auf Plastikbechern tanzen können. "Wie wäre es mit Becherpfand, um wenigstens die Plastikbecherflut eindämmen zu können", ist eine Anregung auf RP-Online.

"Über diese Frage haben wir uns im Vorfeld auch lange Gedanken gemacht und diskutiert, was das beste System ist", erläutert Bernd Dicks vom Festivalteam. Das Problem sei, dass es auf dem Airportgelände keine Kanalisation gebe. Jeder Tropfen Abwasser müsse aufgefangen und mit Tankmobilen abgefahren werden. Wenn die Becher zurückgenommen und gespült würden, werde noch mehr Wasser benötigt. Die Becher würden auch recycled. "Bei der Größe unseres Festivals ist das die praktikabelste Lösung.", sagt Dicks. Zudem seien Einwegbecher auch die hygienischere Lösung. Auch auf anderen Festivals werde so verfahren. "Wir versuchen ohnehin schon, so viel Müll wie möglich zu vermeiden", ergänzt er. Daher würden die meisten Getränke auch als Dose ausgegeben. "Auf denen ist dann Pfand drauf, und sie werden wieder zurückgegeben." Weiter hieß es, Bier in Dosen wolle man aber nicht ausgeben. "Bier schmeckt frisch gezapft einfach besser." Daher müsste man dafür ebenfalls Becher ausgeben.

Quelle: RP
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