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Uedem/Winnekendonk
Mehr als 233.000 Euro erstrampelt

Uedem/Winnekendonk: Mehr als 233.000 Euro erstrampelt
Es herrschte beste Launa, als das Ergebnis der Big Challenge bekannt gegeben wurde. Genau 233.102,62 Euro kamen bei der Aktion rund um Winnekendonk zusammen. FOTO: Markus van Offern
Uedem/Winnekendonk. "Aufgeben kommt nicht in Frage": Das ist das Motto der Aktion "Big Challenge". Im dritten Jahr bringt sie viele Spenden für den Kampf gegen den Krebs zusammen. Wie viel es diesmal war, wurde bei einem Festabend bekanntgegeben. Von Christoph Kellerbach

Ein Jahr an Bemühungen, an Organisation, an Kraft und an gemeinsamer Arbeit fand nun am Donnerstagabend ihr Ende. Diese Saison der "Big Challenge" hatte bei einem Festabend ihren Höhepunkt. Dort wurde noch einmal über das Vergangene reflektiert und natürlich die Zukunft in den Blick gerückt. Denn, wie Georg Biedemann, der erste Vorsitzende der "Big Challenge", sagte: "Wir sind ein junger Verein, und jetzt nachzulassen, können wir uns nicht leisten." Aber was das angeht, hatte ohnehin niemand Sorge.

Der Abend wurde moderiert von Ferdi van Heukelum, der gleich Torsten Will vorstellte. Der Motivationscoach hielt eine Rede darüber, dass es immer am besten sei, ein Lächeln in die Welt zu tragen. In seiner Rede vermengte er persönliche Erlebnisse mit wissenschaftlichen Fakten, Humor mit Lebensweisheiten. "Überzeugungsstärke macht das Leben aus", so Will. "Wenn du willst, dass sich in deinem Leben etwas verändert, musst du dich zuerst verändern." Abschließend sagte er: "Die 'Big Challenge' gibt jedem die Möglichkeit eines richtigen Werts." Danach kam Brigitte Middeldorf auf die Bühne, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Kevelaer. Diese freute sich darüber, "dass ich immer auf Veranstaltungen bin, die so sehr vom Ehrenamt geprägt sind. Es ist toll, wie viel doch hier in der Gegend gemacht wird. Und das trifft ganz besonders auf Familie Biedemann und das Orga-Team der 'Big Challenge' sowie die insgesamt 150 Helferinnen und Helfer zu." Georg Biedemann stellte im Anschluss das weitere Programm für die nächste Staffel der "Big Challenge" vor. In 2017 werden die Spendengelder erneut auf zwei Projekte aufgeteilt, "damit die Leute auch wissen, wofür sie sich abstrampeln", so Biedemann. 75 Prozent der Spendensumme wird an Professor Dr. Christoph Klein von der Universität Regensburg gehen, dessen langfristiges Ziel es ist, ein Medikament zu entwickeln, dass das Ansiedeln gestreuter Tumorzellen im Körper dauerhaft verhindert. Die übrigen 25 Prozent werden der Palliativmedizin der Uniklinik München zugutekommen.

Abschließend lobte Gerd Nettekoven, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, noch die "Big Challenge": "Sie helfen uns, die Krebsbekämpfung voranzubringen, denn jedes Jahr kommt es zu 500.000 Neuerkrankungen. Ich habe schon einmal geguckt und weiß jetzt, dass in den letzten drei Jahren die 'Big Challenge' insgesamt über 680.000 Euro an Spenden zusammengebracht hat."

Und dann kam der große Moment, in dem bekanntgegeben wurde, wie viel Geld das dritte Jahr des Fahrradfahrens gegen den Krebs der guten Sache verschafft hat. Als "lebender Scheck" standen nicht nur Nettekoven, sondern auch das Organisationsteam der Challenge sowie das aus jungen Frauen bestehende Team "Strampeltiere" auf der Bühne, das sich bei zahlreichen Sammelaktionen engagiert hatte. Jeder hatte einen Zettel in der Hand, der langsam umgedreht wurde. Am Ende stand das Ergebnis fest, das alle - die Fahrer, die Organisatoren, die Helfer und natürlich die Spender - nur gemeinsam erreichen konnten: sagenhafte 233.102,62 Euro.

Für 2017 sind schon Anmeldungen möglich. Mehr Infos unter www.bigchallenge-deutschland.de.

Quelle: RP
 
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