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Goch
Museum feiert 25 Jahre Förderverein

Goch. Mit einem bunten Museumsfest feierte der Förderverein "Museum & Freunde" am Samstagabend seinen 25. Geburtstag. "Der Förderverein ist für uns sehr wichtig", erklärte Museumsdirektor Dr. Stephan Mann. "Er unterstützte damals die bürgerliche Initiative, die das Ziel hatte, die Kultur in Goch zu fördern und ein großes Museum zu bauen." Und da der Förderverein ein Jahr vor Eröffnung des Mueums gegründet wurde, wird im nächsten Jahr das "Silberjubiläum" des Museums Goch gefeiert. "Wir kommen von einem Jubiläumsjahr ins nächste", schmunzelte Dr. Mann. Der Förderverein habe viele Dinge mit auf den Weg gebracht, lobte er. "Die Ankaufspolitik ist, dass Werke aus den Ausstellungen erworben werden, unter anderem von israelischen, südafrikanischen und deutschen Künstlern." Von Monika Hartjes

Franz Engelen, Vorsitzender des Fördervereins, erzählte von der Sammlung von Ferdinand Langenberg, dessen Anschaffung der Verein im Jahr 1991 unterstützte. "Langenberg war im 19. Jahrhundert Bildhauer in Goch, der auch historisch-gotische Figuren sammelte - die Grundlage der Sammlung im Museum."

Die Feier gilt auch als Dankeschön an alle Freunde und Förderer und findet bereits seit vielen Jahren im Museumsgarten statt. Um wetterunabhängig zu sein, wurde ein buntes Zirkuszelt aufgebaut, die Zeltwände aber hochgeklappt, weil das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte. Neben Essen und Trinken war auch bestens für gute Unterhaltung gesorgt. Friedhelm Olfen, der 35 Jahre lang Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde in Goch war, sorgte für ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf dem E-Piano, dem Bandoneon, der Konzertina und der Drehorgel. "Ich spiele Jazz, Blues, Oldies, Tango, keltische Folklore und Drehorgelmusik", erklärte der Musiker. Einen besonderen Auftritt hatten sieben Schüler der Grundschule St. Georg. Sie begeisterten mit zwei tollen Stepp-Tänzen, die Christine Albers und Constanze Ponzelar den acht- bis elfjährigen Kindern in einem Tanzprojekt beigebracht haben.

"Zum ersten, zum zweiten und zum dritten", hieß es bei Heinz Bömler, bekannt als "der wahnsinnige Puppenspieler" und Uedemer Bürgermeisterkandidat, der mit Holzhammer in der Hand als Auktionator tätig war. Kleine Sonder-Editionen, signierte Kataloge und andere Exponate brachte er mit launigen Sprüchen und lustigen Kommentaren an den Mann und die Frau. Der Meistbietende bekam den Zuschlag.

Viel Spaß hatten auch die Kinder. Im Museum hatte Museumspädagogin Jasmin Schöne Gouache-Farben und Wachsmalkreiden vorbereitet, mit denen große Baumwoll-Leinwände nach Herzenslust bunt bemalt werden durften. Highlight war das Stockbrotbacken am Feuerkorb, auch wenn man dazu viel Geduld brauchte. "Dauert das bis Mitternacht", fragte Justus, während Elisabeths Brot sich langsam schwarz färbte. "Erfahrene" Stockbrotbäcker gaben Tipps und so konnten die beiden ihre gegrillten Brote schon bald genießen. "Schmeckt lecker", freute sich Justus.

Quelle: RP
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