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Goch
Ostern ohne Freilandspargel

Goch: Ostern ohne Freilandspargel
Mit 22.000 Hektar gar Spargel unter allen Gemüsesorten in Deutschland die größte Anbaufläche. FOTO: tmn
Ostern und Spargel: Frisches Freiland-Edelgemüse aus Kessel oder Uedemerbruch zum Fest, daran haben sich die Niederrheiner längst gewöhnt. Voriges Jahr gab‘s Anfang April den ersten leckeren Freilandspargel, im Jahr davor auch -­ aber nun wird es ganz bestimmt nichts mit der Köstlichkeit auf der Festtagstafel.

"Wenn sich bewahrheitet, was die Meteorologen für die nächste Woche vorhersagen, wird es auch noch eine Weile dauern”, so die Auskunft der Familie Ophey aus Kessel. Für die Spargelbauern und die Gastronomen ist das Wetter mehr als ärgerlich. Gerade das Osterfest beschert ihnen sonst mit dem gerade erhältlichen Kesseler Spargel viele Kunden und gute Umsätze.

Wer trotzdem schon jetzt das Stangengemüse frisch (und nicht aus Südeuropa importiert) auf den Tisch bringen möchte, dem bleibt der Kauf von Treibhaus-Spargel oder aus der Ernte von vorgewärmten Beeten.

(tc/jul)
 
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