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Goch/Weeze
Parookaville 2017 mit 80.000 Besuchern

Goch/Weeze: Parookaville 2017 mit 80.000 Besuchern
Bei der Premiere 2015 kamen 25.000 Menschen, in diesem Jahr waren es 50.000. Im kommenden Jahr könnte es bis zu 80.000 Anhänger der elektronischen Tanzmusik an den Niederrhein ziehen. FOTO: ralph Larmann für parookaville Gmbh
Goch/Weeze. Sollten ab dem 5. November sämtliche der 50.000 Wochenend-Tickets und die jeweils 10.000 Tageskarten der drei Festivaltage verkauft werden, wird der Neuling schon im dritten Jahr zum größten Dance-Festival Deutschlands. Von Michael Baers

Eine erneute Verdopplung ist es nicht geworden, und das ist, gefühlt, auch gut so. Nicht umsonst hatten die drei Organisatoren des Festivals von vornherein betont, dass sie "gesund wachsen" wollen. Das ändert allerdings nichts daran, dass die gestern veröffentlichten Zahlen beeindruckend sind.

Als Parookaville, die fiktive Stadt auf dem Flughafen-Gelände mit seinem deutschlandweit einmaligen Festivalkonzept 2015 Premiere feierte, war es trotz der stattlichen Kartenzahl von 25.000 direkt ausverkauft. Das hatte einerseits zur Folge, dass sich einer des Veranstalter-Trios aufgrund einer verlorenen Wette hatte tätowieren lassen müssen, andererseits, dass der Kunstbegriff "Parookaville" nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus bestens bekannt wurde.

Parookaville 2016: Impressionen vom zweiten Tag FOTO: Gerhard Seybert

Folglich gelang es den Organisatoren scheinbar spielend leicht, in diesem Jahr 50.000 Anhänger der elektronischen Tanzmusik (EDM) an den Niederrhein zu locken. Erneut hieß es: "ausverkauft". Spätestens da war klar: Das Showkonzept, bei dem es nicht nur darum geht, die international bekanntesten DJs einfach hinter ein Mischpult zu stellen, sondern ihre Auftritte in die Geschichte rund um einen erfundenen Städtegründer und dessen abenteuerliche Visionen einzubetten, hat sich auch hierzulande durchgesetzt. Vorbilder wie das ursprünglich belgische "Tomorrowland" melden seit Jahren regelmäßig rund 180.000 Besucher.

Seit wenigen Stunden gibt es nun weitere Details über Parookaville 2017. Nachdem vor gut vier Wochen schon mitgeteilt worden war, dass es einen dritten Veranstaltungstag geben wird (Freitag, Samstag und Sonntag) und damit aus vier Campingtagen fünf werden (Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag), veröffentlichte Parookavilles PR-Partner, das Unternehmen Radar aus Bochum, gestern die Gesamtzahl der verfügbaren Tickets, die Preisstaffelung und den Vorverkaufstermin: "Die Registrierung läuft noch bis zum 5. November, 12 Uhr, der Vorverkauf startet am 5. November um 14 Uhr." Die Zahl der verfügbaren Tickets insgesamt wird 80.000 betragen, darunter sind 50.000 Full-Weekend-Visa (40.000 Camping-Tickets) und jeweils 10.000 Tageskarten pro Veranstaltungstag.

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Neben den herkömmlichen Tickets hat der Veranstalter wieder diverse VIP-Pakete geschnürt, außerdem gibt es das buchbare Penny-Camp aus dem Vorjahr, zahlreiche Hotel-Pakete (von 469 bis 649 Euro pro Person) und 2017 erstmals eine "Comfort Campsite". Dabei handelt es sich um einen Camping-Bereich mit "gehobenem Ambiente" inklusive "Chillout Area" und eigenem Parkplatz. Kostenpunkt: von 349 Euro pro Person bis 629 Euro.

Erste Informationen zu den auftretenden DJs soll es in der kommenden Woche geben.

Der erste Festivalabend in Bildern FOTO: Gerhard Seybert
Quelle: RP
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