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Goch
Pleines gibt Vorsitz der ACK Gocher Land ab

Goch. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen wird nun von Pfarrer Armin Rosen geleitet.

Wer die ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) Gocher Land kennt, der kennt auch Kurt Pleines. Nicht nur, weil er seit 2007 den Vorsitz der ACK übernommen hatte. Pleines ist auf vielen Veranstaltungen von Kirchengemeinden in der Region mit von der Partie gewesen. Einfach als Gast oder als Mitgestalter, beides machte er aus voller Überzeugung. Nun hat er den Vorsitz der ACK Gocher Land auf eigenen Wunsch hin abgegeben, Pfarrer Armin Rosen aus Pfalzdorf wurde bereits als Nachfolger gewählt.

Aber was ist eigentlich die ACK? Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen "ist die Einheit in Vielfalt", sagte Pleines immer und erklärte: Jede Kirche, ob evangelische, katholische oder frei-evangelische Kirche bleibe, wie sie sei. "Wir versuchen in der ACK jedoch, aufeinander zuzugehen, einander besser kennenzulernen und dadurch besser zu verstehen." In Goch sind das die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie die Freie evangelische Kirchengemeinde (FeG).

Die ACK gibt es aber nicht nur in Goch. Alleine in Nordrhein-Westfalen sind in der ACK 29 Kirchen zusammengeschlossen. Darunter befinden sich evangelische Landeskirchen, katholische Bistümer, evangelisch-freikirchliche Gemeinden und verschiedene orthodoxe Kirchen, weitere fünf haben Gaststatus.

Kurt Pleines hat während seiner aktiven Zeit als Vorsitzender viel und mit anderen bewegt: Die Liste der Veranstaltungen und Themen, an denen er mitgewirkt hat, ist lang: Ökumenische Schöpfungszeit im Kreis, vierzehnmal die "Fietstour in de mei", das Sommerfest der ACK, die Nacht der Offenen Kirchen im Kreis. Am Herzen liegen ihm die Minutenandachten in der Passions- und Adventszeit. Die ACK war Schirmherrin der Menschenkette für den Erhalt des Gocher Krankenhauses, auch eine Trauerweide an den Gocher Nierswellen pflanzte die ACK. Gerne erinnert sich Pleines an den ersten ökumenischen Gottesdienst, der 2010 auf der Gaesdonck gefeiert werden konnte, die ökumenischen Bibelabende. Engagiert erzählt der 67-jährige Pfalzdorfer auch von den Kontakten zur niederländischen Partnergemeinde Veghel: "Seit 2010 dürfen wir am 4. Mai, dem Gedenktag für die Toten des 2. Weltkriegs, dort als Deutsche einen Kranz niederlegen, das muss man sich mal vorstellen".

Am kommenden Mittwoch, 18. November, wird Kurt Pleines als Vorsitzender der ACK Gocher Land in einem Gottesdienst um 20 Uhr in der evangelischen Kirche Goch verabschiedet. Und natürlich - es ist ein ökumenischer Gottesdienst. Was er sich wünscht für die ACK? "Mir sind die Menschen immer wichtig gewesen, das Bezeugen des Glaubens an Jesus Christus. Es wäre schön, wenn es weiter gelingt, ökumenisch interessante Schwerpunktthemen zu setzen."

Quelle: RP
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