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Goch/Kleve
Probus spendet 800 Euro an I.S.A.R. Germany

Goch/Kleve: Probus spendet 800 Euro an I.S.A.R. Germany
Mike Urban überreichte die Spende an Daniela Lesmeister von I.S.A.R.-Germany. Dirk Stalinski (r.) hatte die Spendensumme angereichert. FOTO: PROBUS-CLUB
Goch/Kleve. Die 1. Vorsitzende Daniela Lesmeister nahm den Scheck entgegen und berichtete von der Arbeit der Organisation.

"Ich freue mich, dass unser Club heute so stark vertreten ist, um zu unterstreichen, wie sinnvoll die diesjährige Spende adressiert ist", eröffnete der Präsident des Probus-Clubs, Mike Urban, das 337. Meeting.

Einmal im Jahr spenden die Mitglieder des Clubs für einen gemeinnützigen Zweck. Die Wahl fiel dieses Jahr auf die Organisation I.S.A.R.-Germany.

Daniela Lesmeister, die 1. Vorsitzende von I.S.A.R., war gekommen, um über ihre Arbeit, aber auch über die Anforderungen an Mensch und Material bei den nicht nur körperlich anstrengenden Einsätzen zu referieren. Ein Film aus ihrem Einsatz in Haiti unterstrich mehr als deutlich ihre Erklärungen zu den Situationen, die sie und ihre Helfer an den jeweiligen Katastrophenorten vorfinden. "In Deutschland zuhause, in der Welt im Einsatz" lautet deshalb auch folgerichtig ihr Motto. "In 6 Stunden müssen wir abflugbereit sein", erläuterte Lesmeister, "denn wir müssen die zeitliche Lücke schließen, vom Katastropheneintritt bis zur Herstellung der Versorgung durch die Großorganisationen."

Um diese "sehr sportliche" Zeitvorgabe zu erfüllen, sind Mensch und Material ständig in Bereitschaft. Das erfordert bei den Helfern ein hohes Maß an Engagement und bei deren Arbeitgebern die Bereitschaft zur Freistellung.

Ein weiteres interessantes Detail, so schilderte es die 1. Vorsitzende, sei das Vorhandensein von Bankbürgschaften für den Lufttransport. Häufig komme es vor, dass die Rettungseinsätze am Wochenende gestartet werden müssten und keine Bank geöffnet hat. So helfe man sich mit einer vorbereiteten Bankbürgschaft, um jederzeit abflugbereit sein zu können.

"Der Vortrag zeige in erschreckender Klarheit, wie wichtig Ihre Arbeit ist", konstatierte Urban. "Ihr Finanzbedarf ist leider auch dementsprechend hoch und unsere gutgemeinte Spende ist da sicher nur ein ganz kleiner Tropfen auf einen sehr heißen Stein".

Umso hilfreicher war es, dass Dirk Stalinski seine Aufwandsentschädigung aus einem früheren Vortrag spendete.

Quelle: RP
 
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