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Volksbank An Der Niers Präsentiert Die Kindergartenserie "das Geld" (folge 7)
So funktioniert ein Geldautomat

Volksbank An Der Niers Präsentiert Die Kindergartenserie "das Geld" (folge 7): So funktioniert ein Geldautomat
Den Geldautomaten richtig bedienen, um tatsächlich sein erspartes Geld abheben zu können, muss gelernt sein. Deshalb bietet es sich an, am Anfang zum Üben die Mutter mit zur Bank zu nehmen. FOTO: Gottfried Evers
Goch. Wenn das Portemonnaie ziemlich leer ist, gehen die Erwachsenen an einen Geldautomaten, stecken eine Karte ein und ziehen Geld aus dem Gerät. Das funktioniert aber nur, so lange Geld auf dem Konto ist. Ganz geheim: die spezielle Nummer. Von Anja Settnik

goch-Uedem Vor ganz langer Zeit, hat Oma erzählt, gab es noch keine Geldautomaten. Da hatten viele Leute noch nicht mal ein Konto. Die Väter bekamen an ihrer Arbeitsstelle eine Lohntüte, daraus nahmen die Eltern das Geld, das sie zum Wohnen, Essen und für Kleidung brauchten. Wer nicht gut im Rechnen war oder sich jeden Wunsch erfüllte, ohne zu überlegen, ob er sich den neuen Mantel oder so viele Weihnachtsgeschenke leisten konnte, erlebte manchmal, dass die Tüte leer war. Das war schlecht, denn es konnte passieren, dass es dann noch eine Weile dauerte, bis die Tüte neu gefüllt wurde.

Heute ist das viel einfacher. Mama und Papa haben jeder eine Karte, die sie in einen der vielen Geldautomaten stecken können, die es fast überall gibt. Hannah weiß, dass solche Automaten im Vorraum von Banken hängen, manchmal auch an Supermärkten oder sogar einfach draußen in irgendwelchen Geschäftsstraßen. In den Ferien war die Familie in Spanien, da war es nicht anders: Wenn das Geld im Portemonnaie fast aufgebraucht war, gingen Mama oder Papa an einen Geldautomaten, tippten ihre Geheimnummer ein, und schon ratterte die Maschine los und spuckte die Scheine aus.

Früher dachte Hannah: toll, da kommt das Geld einfach aus der Wand. Als sie ihre Mutter mal fragte, warum sie dann nicht viel öfter und mehr Geld abholten, um zum Beispiel ein Pony für Hannah zu kaufen, hat Mama ihr den Haken an der Sache erklärt: Das Geld, das da "aus der Wand" kommt, wird von ihrem Konto abgezogen. Und wenn auf dem Konto kein Geld mehr ist, passiert es irgendwann, dass der Automat auch nichts mehr ausspuckt. Das ist dann auch nicht viel besser als damals, als Uropas Lohntüte leer war.

Seit Hannah weiß, dass der Geldautomat irgendwie mit dem Konto, also dem Sammeltopf fürs eigene Geld, verbunden ist, versteht sie auch, warum ihre Eltern so auf ihre Geldkarten aufpassen. Wenn nämlich ein unehrlicher Mensch die Karte wegnähme, könnte er damit das Geld anderer Leute klauen. Eigentlich findet Hannah es blöd, dass nicht mal sie selbst die Geheimnummern von den Karten ihrer Eltern wissen darf. Sie würde sie ja höchstens ihren besten Freunden weitersagen. Aber wer weiß schon, wem die davon erzählen würden. Und wenn dann irgend einer die dazugehörige Karte in die Finger bekäme - oh je, dann könnte das Konto plötzlich leer sein. Demnächst, hat Mama versprochen, bekommt Hannah ein eigenes Taschengeldkonto, auf das auch Oma und Opa mal etwas einzahlen können. Und dann wird dazu auch eine Geldkarte gehören. Hannah ist einverstanden damit, dass Mama mitkommt, wenn sie mal Geld aus dem Automaten abhebt. Bei ihr ist die geheime Nummer bestimmt gut aufgehoben. Mama petzt nicht.

Quelle: RP
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