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Goch
St.-Martinus Gocherland wagt mit Wahl neue Wege

Goch. Das Bistum Münster ermöglicht mit der Aktion "Jetzt Staubt's! - Kirche vor Ort verändert sich" zum ersten Mal eine allgemeine Briefwahl zum Pfarrei-Rat.

Diakon Christoph Huismann als Vorsitzender des Wahlausschusses findet gemeinsam mit Pfarrer Norbert Hürter das Motto zwar ein wenig "reißerisch", doch in der Sache selbst sehen beide eine Chance. "Wir versenden an alle mit entsprechendem Konfessionsvermerk in unserem Bereich amtlich Gemeldeten die Unterlagen für die Briefwahl: Ab 14 Jahren ist jeder wahlberechtigt. Zu den Formularen haben wir einen bunt gestalteten Flyer beigefügt. Nicht nur farbige Fotos der Kandidatinnen und Kandidaten, sondern auch wichtige Informationen zum Gemeindeleben erreichen auf diese Weise eine große Anzahl von Menschen in unserem GocherLand", so die beiden.

Mit der finanziellen Rückendeckung ihres Kirchenvorstandes hoffen Wahlausschuss, tätige Ehrenamtliche sowie das gesamte Seelsorge-Team auf eine steigende Wahlbeteiligung sowie auf eine verstärkte Wahrnehmung von "Kirche vor Ort".

"Auf jeden Fall tut jede und jeder, die und der an der Briefwahl teilnimmt, unseren zur Kandidatur Bereiten gut, durch dieses Zeichen des Interesses stärkt jede Wählerin und jeder Wähler in seinem Wohnbereich seiner ,Kirche vor Ort' den Rücken", so Pfarrer Hürter. "Denn", so betont auch Diakon Huismann, "nach der Umstrukturierungs-Phase der letzten Jahre stehen jetzt wichtige Weichenstellungen an in der Jugendarbeit, in der Familien-Pastoral, der Solidarität mit Bedürftigen und im ganz normalen Gemeindealltag etwa der Kommunion- und Firmvorbereitung."

Zu den Ortschaften im Gemeindebereich St.-Martinus GocherLand und damit zu den Empfängern der Briefwahlunterlagen in diesen Tagen zählen alle entsprechend Gemeldeten ab 14 Jahren in Asperden, Hassum, Hommersum, Hülm, Kessel, Nierswalde und Pfalzdorf.

Quelle: RP
 
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