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Goch
Stadt will Bolzplatz neu einsäen und Tore aufbauen

Goch: Stadt will Bolzplatz neu einsäen und Tore aufbauen
Fußballspielen ohne Tore macht nur halb so viel Spaß. FOTO: Settnik
Goch. Eine Weile müssen sie sich noch gedulden, die jungen Hobbykicker, die seit langer Zeit ihren Bolzplatz nicht mehr nutzen können, wie im Rahmen des RP-Bürgermonitors berichtet. Torsten Matenaers, Sprecher der Stadt Goch, versicherte jetzt gegenüber der Rheinischen Post, der Platz am Ostring werde in naher Zukunft instandgesetzt.

Schon im vergangenen Jahr waren die alten Tore entfernt worden, der Untergrund ist eine ackerähnliche, unebene Fläche, auf der längst niemand mehr spielen möchte. Nebenan der Kinderspielplatz hingegen ist gut ausgestattet und bei Familien sehr beliebt. Aber die Größeren, die gerne Fußballspielen würden, blicken durch die Zaunanlage auf Ödnis.

"Sobald das Wetter besser wird, werden wir auf dem Platz Gras einsäen. Das muss dann mindestens sechs Wochen anwachsen, bevor es betreten werden kann", sagt Matenaers. So besteht dann Hoffnung, dass die Kinder zumindest in den Sommerferien und danach wieder eine Fläche zum Kicken haben.

Anders als früher wird die Laufrichtung jetzt geändert, die Tore werden also an den beiden bisherigen Längsseiten aufgebaut. Der Grund dafür: Das Grundstück war riesig, ein Teil ist, wie berichtet, der Bebauung zugeführt worden. Das entstehende Wohnhaus ist durch eine Hecke abgetrennt, ein hoher Fangzaun wird Anlieger, Spaziergänger und die Kleinen nebenan vor harten Schüssen bewahren.

Trotz der Verkleinerung handelt es sich bei dem Bolzplatz weiterhin um eine große Fläche, die den Gocher Kindern zum Fußballspielen und Toben in Zukunft wieder zur Verfügung stehen soll.

(nik)
 
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