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Goch
Thomas Müller – einer von 31 Bewerbern

Goch. Schnelle Entscheidung in Sachen Blombach-Nachfolge: Guido Gleißner, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze, berichtete gestern, das Votum für den neuen Vorstandsvorsitzenden Thomas Müller sei einstimmig ausgefallen – ebenso wie die Entscheidung, Stefan Eich in den Vorstand zu berufen. Gleißner: "Im Dezember hatten wir die Position des Vorstandsvorsitzenden in der Sparkassenzeitung bundesweit ausgeschrieben. Es gingen 31 Bewerbungen ein." Von Thomas Claassen

Eine Frau und sieben Männer wurden in die engere Wahl genommen, zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Danach seien Vier in die engste Wahl gekommen. "Unsere Entscheidung ruht auf drei Säulen", so Gleißner. "Einmal die Bewerbungsunterlagen, dann die persönliche Vorstellung und schließlich die Referenzen gaben den Ausschlag dafür, dass wir uns für Thomas Müller entschieden haben." Am Mittwochabend (die RP berichtete) hatte sich die Verbandsversammlung dann einstimmig für Thomas Müller und Stefan Eich entschieden. Vorstandsmitglied Johannes van Hall wird im Frühling kommenden Jahres in den Ruhestand gehen. Der Gocher ist schon seit 42 Jahren bei der Verbandssparkasse, bei der er auch seine Ausbildung absolvierte. Seit 1971 arbeitet er im Vorstand mit. Er wird Thomas Müller und Stefan Eich bei der Einarbeitung hilfreich zur Seite stehen, seine Erfahrung wird in dieser Phase überaus nützlich sein.

"Kerngesunde Basis"

Die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze sei, so der künftige Vorstands-Chef Müller, "ausgesprochen gut aufgestellt und überaus vermögensstark. Auf dieser kerngesunden Basis" werde er mit dem gesamten Team weiter arbeiten. "Ich bin mir sicher, dass nur etwas sehr Gutes dabei herauskommen kann!" Die Sparkasse sei und bleibe "unverwechselbar in der Nähe zu den Bürgern", biete "gute Beratung bei fairen Preisen". So werde man "auch noch in 20 Jahren sagen: Die Sparkasse ist gut für die Region". Einen eindeutigen Vertrauensbeweis gab es seitens der Kundschaft zudem im vergangenen Jahr. In Hoch-Zeiten der Finanz- und damit verbundenen Vertrauenskrise legten viele alte und neue Sparkassen-Kunden ihr Geld im Gocher Hause an.

Quelle: RP
 
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