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Uedem
Umzug mit neuem Konzept

Uedem. Ende einer Ära – und Beginn einer neuen: Nach dem Abschied der Clemensschwestern übernimmt zum 1. April Susanne Heinrichs für die Caritas die Leitung des Laurentius-Hauses in Uedem. Von Rita Hansen

Die größte Herausforderung in ihrer neuen Aufgabe im Laurentius-Haus sieht Dipl. Pädagogin Susanne Heinrichs in dem bevorstehenden Neubau sowie dem folgenden Umzug der Senioren. Worauf sie sich im Rahmen der neuen Tätigkeit am meisten freut, ist die Entwicklung des Konzeptes für diesen Umzug.

Alltagsbegleitung

"Dass sich alle Bewohner bis zum letzten Tag im alten Gebäude zuhause fühlen können und wir mit allen Mitarbeitern gemeinsam ein gutes Konzept für den Umbau finden", ist ihr dabei am wichtigsten. Und: "Alle Mitarbeiter wirklich mitzunehmen in das neue Konzept und die damit verbundenen Aufgaben, denn künftig wird die Alltagsbegleitung weiter in den Vordergrund rücken." Am 1. April übernimmt die Sonsbeckerin, die seit Januar 2002 im Laurentius-Haus im Sozialen Dienst tätig ist, die Hausleitung von Schwester Ingeburga. Mittels eines Fernstudiums hat sie bereits im Herbst 2008 die Prüfung zu dieser Zusatzausbildung abgelegt.

"Ich wollte immer schon gerne Hausleiterin werden, um eigenständig Entscheidungen treffen zu dürfen und nicht nur Konzepte mitentwickeln sondern auch mitentscheiden zu können", erläutert die zweifache Mutter lächelnd. Sie freut sich auf ihren erweiterten Aufgabenbereich, in dem es "keine größeren Veränderung mehr im alten Gebäude geben wird, da wir damit beschäftigt sein werden, uns mit dem Neuen auseinander zu setzen", wie sie erklärt. So wird man sich beispielsweise in den bestehenden Wohnbereichen bereits jetzt vermehrt in Richtung Alltagsbegleitung aufmachen, so weit das räumlich möglich ist. Zudem wird die "Sonneneck-Gruppe" für Demente künftig auch an den Wochenenden angeboten.

Seitens der Gemeinde sowie der Mitarbeiter habe sie viel positive Resonanz erhalten, als der Wechsel in der Leitung bekannt wurde. Das stärke ihr den Rücken für die kommenden Herausforderungen, so Susanne Heinrichs, die sich auch in ihrer Kirchengemeinde sehr engagiert. "Wichtig ist mir, dass wir den intensiven Kontakt zu Vereinen, zu Kirchengemeinden sowie zur politischen Gemeinde und Nachbarschaft beibehalten," erklärt die Hobbygärtnerin.

Rücksprache mit der Familie

Im Dezember 2009 war sie von der Caritas angesprochen worden, ob sie sich vorstellen könne, die Leitung des Seniorenheims zu übernehmen, erinnert sich die 43-Jährige. Nach sorgfältiger Überlegung sowie intensiver Rücksprache mit der Familie fiel die Entscheidung, sie nahm das Angebot an. 40 Pflegeplätze in vier Hausgemeinschaften, je zwei für an Demenz erkrankte sowie somatische Patienten werden nach dem Umzug unter der Leitung der begeisterten Handballspielerin stehen.

Quelle: RP
 
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